Polizei zieht positive Fasnetsbilanz

Ulm / Alb-Donau-Kreis.  Die Polizei hat nach der diesjährigen Fasnet eine weitgehend positive Bilanz gezogen. Das Sicherheitskonzept sei aufgegangen, nur vereinzelt sei es zu Auseinandersetzungen gekommen. Bedenklich stimme jedoch der Umgang mit Alkohol.

Die Polizei hat nach der diesjährigen Fasnet eine weitgehend positive Bilanz gezogen. Das Sicherheitskonzept sei aufgegangen, nur vereinzelt sei es zu Auseinandersetzungen gekommen, wie die Polizei mitteilte. Das Sicherheitskonzept, das die Polizei gemeinsam mit den Kommunen und den Veranstaltern seit mehreren Jahren verfolgt, wird in jedem Jahr neu angepasst.

Kernpunkte sind und bleiben Gefährderansprachen, also Gespräche mit Personen, die in den Vorjahren negativ aufgefallen sind, Platzverweise und die Androhung von Zwangsgeldern. Polizei und Ordnungsdienste seien auch in diesem Jahr sehr präsent gewesen. Aber auch die Selbstverpflichtung der Veranstalter, konsequent gegen Gewalt und Alkoholmissbrauch vorzugehen und den Jugendschutz zu beachten, habe nach Polizeiangaben gut funktioniert.

Wie wichtig dabei Kontrollen sind, zeigte die Überprüfung bei jungen Menschen. In vielen Fällen wurde Hochprozentiges festgestellt und anschließend von der Polizei einbehalten. Allein bei einer Kontrolle in Dietenheim wurden am Wochenende 74 Jugendliche mit hochprozentigen Alkoholika in den Taschen erwischt. Nicht nur bei jungen Menschen, auch bei Älteren wurde vielfach eine starke Trunkenheit festgestellt. Mehrere Menschen mussten deshalb in Kliniken gebracht werden. Gewalttaten konnten durch die starke Präsenz von Polizei und Ordnungsdiensten weitgehend verhindert werden. Nur in einzelnen Fällen kam es zu Auseinandersetzungen, in deren Folge die Polizei jetzt wegen Körperverletzung ermittelt.

Durch die starken Kontrollen hat sich auch die Zahl derer erhöht, die die Polizei unter Alkohol- und Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen hat. Innerhalb der letzten drei Wochen waren dies 30 Fahrer, im Vorjahr wurden nur 24 Fahrer erwischt. Sie sehen jetzt Anzeigen, Fahrverboten oder gar Führerscheinentzügen und Geldstrafen entgegen. Im gleichen Zeitraum registrierte die Polizei zehn Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss, bei denen drei Personen verletzt wurden. Im Vorjahr waren es neun Verkehrsunfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss mit einem Verletzten.

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Autor: SWP | 22.02.2012

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