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Kuriose Schlägerei an Neu-Ulmer Tankstelle

Am Sonntagmorgen ist es in der Ringstraße gegen 6 Uhr nach einem verbalen Streit zu einer Schlägerei zwischen zwei rivalisierenden Gruppen gekommen. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurde einer der Beteiligten zeitweise sogar am Auto der anderen Gruppe hängend mitgeschleift.

SWP |
An einer Tankstelle kam es zwischen einer Gruppe von vier Personen aus bisher unbekannten Gründen zunächst zu einem Disput mit einer Gruppe von drei Personen. Im Laufe dieses Streits packte ein Beteiligter der Dreiergruppe, die sich alle in einem Pkw befanden, einen der Kontrahenten am Kragen und zog ihn in an das Fahrzeug.
Der Fahrer des Autos gab daraufhin Gas und fuhr auf einen weiteren Beteiligten aus der Vierergruppe zu. Mit welcher Geschwindigkeit dies geschah, muss von der Neu-Ulmer Polizei noch ermittelt werden. Die Person, auf welche der Fahrer zufuhr, warf seinerseits eine Bierflasche auf den ihn zufahrenden Pkw und traf dabei die Windschutzscheibe.
Mit dem am Pkw hängenden Kontrahenten setzte der Fahrer seine Fahrt in Richtung Allgäuer Ring fort.

Als der Pkw kurz vor dem Ring langsamer wurde, konnte sich die über mehrere Meter mitgeschliffene Person losreißen und zurück zur Tankstelle laufen. Im Verlauf der Mitschleifaktion schlugen sich die Insassen des Pkw mit dem am Fahrzeug hängenden Mann.

Da die Dreiergruppe in dem Pkw auch zur Tankstelle zurückkehrte, kam es dort erneut zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung, in welcher drei Personen aufeinander einschlugen. Als dann Zeugen die Schlägerei schlichteten, gingen die Kontrahenten auseinander.

Gegen vier Beteiligte im Alter von 22 bis 29 Jahren wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Drei der Schläger hatten einen Alkoholwert über 1,5 Promille und erlitten durch die körperliche Auseinandersetzung mehrere Schürfwunden und teilweise Cuts an den Augenbrauen.
Alle Beteiligten lehnten eine weitere ärztliche Versorgung ihrer Wunden vor Ort ab. Nach Rücksprache mit dem Staatsanwalt ordnete die Bereitschaftsrichterin bei den drei alkoholisierten Beteiligten eine Blutentnahme an.
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