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Jointdreher, Beleidiger, Grasraucher und Partylöwe erwischt

Die Nacht vor Heiligabend gilt in Heidenheim als Nacht der Extreme, tausende Heimkehrer feiern in der Innenstadt. Ein Jointdreher, ein Beleidiger, ein Grasraucher und ein Gast, der unbedingt feiern wollte - das ist die polizeiliche Bilanz in diesem Jahr.

Polizeibericht:

Bei einer Streife wurde gegen 20.45 Uhr am Schlossaufgang vom Eugen-Jaekle-Platz kommend ein 17-Jähriger festgestellt, welcher gerade dabei war einen Joint herzustellen. Bei der anschließenden Durchsuchung konnten drei Gramm Marihuana und eine Grasmühle aufgefunden werden.

Gegen 00.45 Uhr beleidigte ein 21-Jähriger auf dem Eugen-Jaekle-Platz die Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei. Vor seiner Ergreifung versuchte er sich noch erfolglos mit seinem Rollkragenpullover zu vermummen. Ein Alkohol-Test ergab einen Wert von 0,86 mg/l (ca. 1,72 Promille).

Um 02.15 Uhr wurde ein 20-Jähriger beim Konsum an der Ecke Wilhelm-/Bergstraße eines Joints angetroffen. Hier wurden keine weiteren Betäubungsmittel bei der Durchsuchung aufgefunden.

Zu einer Gaststätte in der Straße „Am Wedelgraben“ wollte sich gegen 01.43 Uhr ein 23-Jähriger Gast gewaltsam Zutritt verschaffen. Er wurde jedoch durch den Sicherheitsdienst am Betreten gehindert. Die Türsteher verbrachten den Mann durch das Treppenhaus nach unten. Hierbei trat er um sich und verletzte einen anderen Gast. Vor der Außentür wurde der Renitente auf dem Boden abgelegt und so den Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei überstellt. Nach der Übernahme beleidigte der 23-Jährige die beiden Beamten. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und gefesselt zum Polizeirevier verbracht. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,00 mg/l (ca 2,0 Promille). Auf dem Revier musste er sich übergeben und bekam infolge dessen eine Panikattacke durch Atemnot. Die Fesselung wurde gelöst und der Betroffene konnte sich reinigen. Diesen Moment der Freiheit nutzte der Angetrunkene, um mit einem Stuhl auf die Beamten loszugehen. Durch mehrere Beamte wurde der Randalierer überwältigt und an Händen und Beinen gefesselt. Hierbei wurde eine Beamtin leicht verletzt. Der Bereitschaftsrichter ordnete die Ausnüchterung in der Polizeigewahrsam an.
Zum Schluss

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