Weißenhorner Klinik: Notaufnahme wird erst 2018 erweitert

Das Projekt der Stiftungsklinik Weißenhorn wird zurückgestellt – bis die grundsätzliche künftige Ausrichtung der Krankenhäuser feststeht.

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Die Erweiterung der Notaufnahme an der Weißenhorner Klinik wird bis zum Jahresanfang 2018 zurückgestellt. Das hat der Krankenhausausschuss des Landkreises einstimmig beschlossen. „Dieses Jahr wird es keine bauliche Umsetzung mehr geben“, sagte Ernst-Peter Keller, kommissarischer Direktor der Kreisspitalstiftung. Er möchte mit der Auftragsvergabe warten, bis die gesamte Strukturdebatte der Stiftungskliniken „in eine zielführende Kurve einbiegt“.

Dass die Notaufnahme grundsätzlich erweitert werden soll, wurde schon im Mai dieses Jahres beschlossen. Das Projekt soll maximal 2,7 Millionen Euro kosten. Zwischenzeitlich hat ein Architekturbüro die Machbarkeit untersucht und ein „optimiertes Raumprogramm erarbeitet“, wie es im Krankenhausausschuss hieß. Hier liegt der Kostenrahmen bei 2,72 Millionen Euro.

Ausschreibung ist Pflicht

Allerdings dürfe das Architekturbüro nicht direkt mit der eigentlichen Planung beauftragt werden, erklärte Keller: „Wir sind hier im ausschreibungspflichtigen Bereich.“ Alternativ zu einem Ausschreibungsverfahren unter Architekten käme noch die Modulbauweise eines Systemanbieters in Frage – dabei wäre nur eine beschränkte Ausschreibung nötig. Diese Entscheidung soll aber erst getroffen werden, wenn die grundsätzliche Ausrichtung der Kliniken feststeht. Sollten sich daraus keine neuen Sachverhalte ergeben, werde eine Ausschreibung unter Architekten in die Wege geleitet.

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