Weißenhorn bekräftigt Städtepartnerschaft mit Valmadrera

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    Bürgermeisterin Donatella Crippa und ihr Amtskollege Wolfgang Fendt mit der Partnerschaftsurkunde. Foto: 
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    Die Maskottchen der Schelmenschinder unterhielten die Kinder. Foto: 
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Die Weißenhorner Städtepartnerschaft mit dem norditalienischen Ort Valmadrera ist seit Sonntagvormittag offiziell bestätigt. Während eines Festakts auf dem Kirchplatz unterzeichneten die Bürgermeister beider Kommunen eine Partnerschaftsurkunde. „Wir feiern heute den letzten Schritt hin zu einer dauerhaften, lebendigen und freundschaftlichen Beziehung“, sagte der Weißenhorner Rathauschef Wolfgang Fendt. Eine erste Urkunde über den künftigen Austausch unterschrieben Fendt und seine italienische Amtskollegin Donatella Crippa bereits am Pfingstsonntag in dem Städtchen am Comer See.

 Crippa dankte in ihrer Rede für die schwäbische Gastfreundschaft und betonte die „gleichen Werte und Ziele beider Kommunen“. Begleitet wurde sie bei ihrem Besuch von 22 Bürgern aus Valmadrera. Die italienische Delegation nahm am Vortag der Unterzeichnungs-Zeremonie an einer Führung durch die Roggenburger Klosterkirche teil. „Unsere Gäste waren begeistert von der Anlage“, sagte Claus Salzmann, Mitinitiator der Partnerschaft. Überdies stand am Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium (NKG) eine Besprechung zum geplanten Schüleraustausch auf dem Programm. Laut Salzmann soll im Dezember eine Klasse des NKG nach Valmadrera reisen. Weiterer Höhepunkt war der Besuch der Aufführung „Italienisch nicht nur Worte“ im Stadttheater.

Ihre Kochkünste unterstrichen die Gäste am Sonntag im Anschluss an den offiziellen Part: Beim „Essen der Nationen“ verwöhnten Köche und Schüler der Berufsschule „Aldo Moro“ aus Valmadrera die Weißenhorner mit Risotto und Früchtekuchen. „Die Kochschüler haben sich ins Zeug gelegt, das Risotto mit Taleggio-Käse schmeckt hervorragend“, lobte Besucher Bernd Huber aus Attenhofen.

Crêpes in allen denkbaren Variationen gab es am Stand des französischen Städtepartnerschaftsvereins. Die Initiatoren des Austauschs mit Villecresnes freuen sich über eine weitere Städte-Beziehung: „Wir arbeiten miteinander, nicht gegeneinander“, sagte Schriftführerin Karin Kühner. Schlangen bildeten sich beim „Essen der Nationen“ auch am Stand einer afghanischen Flüchtlingsfamilie, die seit drei Jahren in Weißenhorn lebt. Auch ihr Hähnchengericht mit Karotten, Reis und Rosinen traf den Geschmack der Gäste.

 Nach dem „Essen der Nationen“ feierten die Kinder  eine große Sause: Auf dem Kinderfest tobte sich der Nachwuchs bei sportlichen und künstlerischen Mitmachangeboten aus.  Viele Kinder zog es in die Schranne, wo die Narrenzunft Schelmenschinder zu einer Disco mit Tombola lud. „Das Fest ist eine super Sache“, sagte Zunftmeister Daniel Köpf. Er sagte: „Wir wollen Werbung für unsere Zunft machen.“ Beliebt waren auch das Torwandschießen der Jugendabteilung des SV Grafertshofen und die Hüpfburg der BRK-Bereitschaft.

Ein positives Fazit der Veranstaltung zog Volker Drastik vom städtischen Kulturbüro. Er hatte das „Essen der Nationen“ und das Kinderfest zum zweiten Mal organisiert und war zufrieden. „Die Kombination der beiden Events kommt bei den Leuten gut an“, sagte Drastik.

Trotz des wechselhaften Wetters belebten am Sonntag mehr als tausend Besucher die Weißenhorner Innenstadt.

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