Weihnachtsmarkt beim Waldbaggersee Senden: Mehr Buden als je zuvor

Zum vierten Mal organisiert Beate Schmitt den Weihnachtsmarkt der Wasserwacht am Waldbaggersee. Wieder machen viele Vereine mit. Und das Interesse, Selbstgebasteltes zu verkaufen, ist größer denn je.

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  • Der Weihnachtsmarkt am Waldbaggersee versteht sich als romantische und nicht-kommerzielle Veranstaltung: ... ... hier eine Aufnahme von einem Auftritt, ... 1/3
    Der Weihnachtsmarkt am Waldbaggersee versteht sich als romantische und nicht-kommerzielle Veranstaltung: ... ... hier eine Aufnahme von einem Auftritt, ... Foto: 
  • ... hier ein Foto des Seeufers im Winter ... 2/3
    ... hier ein Foto des Seeufers im Winter ... Foto: 
  • ... und hier eine der Buden. 3/3
    ... und hier eine der Buden. Foto: 
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Zwölf Lichter fehlen Beate Schmitt noch. "Dann habe ich die einhundert Stück geschafft." Also einhundert Gurkengläser mit Servietten umhüllt. Diese werden, mit einem Teelicht bestückt, am ersten Adventswochenende eine stimmungsvolle Wegbeleuchtung hin zum Weihnachtsmarkt der Sendener Wasserwacht am Waldbaggersee bilden. Schmitt kümmerte sich nicht zufällig um das Ambiente: Der Markt ist ihre Erfindung. Und sie ist seit der Premiere vor vier Jahren die Organisatorin.

Am Samstag, 30. November, und am Sonntag, 1. Dezember, wird die Budenstadt heuer am Seeufer aufgebaut. Der erste Advent als Termin ist nicht neu. Und doch hat sich seit dem Start einiges verändert, erzählt Schmitt: Anfangs habe sie nach Teilnehmern suchen müssen. "Inzwischen werde ich angerufen und gefragt, ob noch ein Platz frei ist." Dabei sind kommerzielle Händler nach den Vorschriften der Stadt ausgeschlossen. Verkaufen dürfen nur Privatleute ihr Selbstgebasteltes. "Das sind vor allem Frauen, die das nebenher und daheim machen. Wir machen einen netten kleinen, kreativen Weihnachtsmarkt." In den vergangenen Jahren waren über die beiden Tage verteilt mehr als 1000 Besucher an die weihnachtlich geschmückte Lichtung gekommen.

16 Buden gibt es heuer, so viele wie noch nie, sagt Schmitt. Mehr gehe auch kaum. Denn die Kapazität des Bürgervereins Unteres Illertal, der ihnen die Hütten ausleiht, sei damit so gut wie ausgeschöpft. Angeboten werden beispielsweise Mützen und Schals, Marmelade und Pralinen, Honig und Öle, Adventskränze und Christbaumanhäger. In fünf Buden bieten Vereine etwas zu essen und zu trinken an: die Narrenzunft Senden schenkt Glühwein und andere alkoholische Heißgetränke aus, die Musikvereinigung Senden-Ay-Oberkirchberg backt Crêpes und Flammkuchen, der Frauenbund Senden ist mit einer Suppenküche vor Ort, und die Wasserwacht selbst bietet Getränke und Würste an. In einem Zelt gibt es Geschichten von der "Aktion Leselust". Auch der Weihnachtsmann hat sich angekündigt. Zudem wird die Musikvereinigung aufspielen, und der Kinderchor der Sendener Bürgermeister-Engelhart-Schule hat Schmitt einen Auftritt zugesagt. Wie in den vergangenen Jahren schon wird es wieder eine Tombola geben. Die Preise stammen zum einen von heimischen Unternehmen. Zum anderen sammelt die Wasserwacht bei jedem der Händler eine kleine Sachspende ein.

Was von den Standgebühren und den sonstigen Einnahmen nach dem Abzug der Ausgaben für Strom, Müllabfuhr und Werbung übrig bleibt, spendet die Wasserwacht wie jedes Jahr an eine karikative Organisation aus der Region. In den vergangenen Jahren wurde etwa das Familienpflegewerk Iller-Roth mit einem Betrag bedacht.

Den genauen Ablauf des Weihnachtsmarktes mit den Zeiten gibt die Wasserwacht noch bekannt.

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