Vöhringer Räte machen Weg frei für Krippenbau

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Grundsätzlich haben die Vöhringer Stadträte jetzt dem Ausbau von Betreuungsplätzen für Unter-Drei-Jährige zugestimmt. Derzeit gibt es in Vöhringen und in Illerberg 27 Plätze, darin finden neun Prozent der Vöhringer Krippenkinder einen Platz. Mit der Einrichtung von zusätzlichen 45 Krippenplätzen erreicht die Stadt dann eine Abdeckung von 25 Prozent. Für das kommende Kindergartenjahr suchen 13,8 Prozent der Eltern mit Kindern unter drei Jahren einen Krippenplatz. Mit Neubauten will die Stadt diesen steigenden Bedarf abdecken. Die Kosten betragen zwei Millionen Euro, allerdings gibt es 68Prozent vom Staat. Völlig problemlos gestaltet sich der Anbau in der Evangelischen Kindertagesstätte Arche. Anders sieht es beim Neubau im Bereich der Kindertagesstätte Sankt Michael aus. Hier werde massiv in den bereits jetzt zu kleinen Pausenhof der Mittelschule eingegriffen, sagte Rektor und SPD-Stadtrat Werner Zanker. Er beantragte, dass trotz der gebotenen Eile vor einer Abstimmung das Areal im September besichtigt werden sollte. Geld vom Staat gebe es nur dann, wenn die Krippenplätze für das Kindergartenjahr 2013/14 bereit stehen, erklärte Bürgermeister Karl Janson. Er informiertedarüber, dass neben dem Wohnhaus des Hausmeisters der Mittelschule, das abgerissen werden soll, eventuell weiterer Raum verfügbar sein könnte. Zankers Antrag wurde abgelehnt.

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