Vöhringen interessiert sich für Familienstützpunkt

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Familien stehen heutzutage vor allerlei Herausforderungen. Und auch die Familienformen sind vielfältiger geworden. „Das ist nicht mehr nur Vater, Mutter, Kinder und ein Hund“, sagte Lothar Girrbach von der Jugendhilfe im Landratsamt im Vöhringer Hauptausschuss. Dort stellte er das Konzept für Familienstützpunkte im Landkreis Neu-Ulm vor. 111 gibt es schon bayernweit, gefördert vom Ministerium für Arbeit und Soziales. Im Landkreis Neu-Ulm sollen es fünf werden, das Konzept liegt derzeit zur Genehmigung im Ministerium.

Vorne mit dabei im Reigen der Interessenten – dazu zählen Illertissen, Neu-Ulm, Weißenhorn, Elchingen und Bellenberg – ist die Stadt Vöhringen, bekräftigte Bürgermeister Karl Janson in der Sitzung. Ein möglicher Standort ist auch schon avisiert: ein Anbau an die Kindertagesstätte Rappelkiste im Sterntalerweg.

Andockstation für Eltern

Eine „Andockstation“ für Eltern seien die Stützpunkte, so Girrbach. Egal, ob es um Unterhalt, Erziehung oder Gesundheit geht. Bei den Kindern liegt der Schwerpunkt auf den 3- bis 14-Jährigen. Die Kommunen können sich für einen Familienstützpunkt bewerben; das Landratsamt hilft mit Zuschüssen.

Aus den Reihen der Räte wurde auch Kritik laut: Roland Bader (SPD) schlug einen „zentraleren Standort“ für den geplanten Familienstützpunkt vor. Und Peter Kelichhaus (FWG) sieht mehr Bedarf für die Unterstützung älterer Menschen. „Die Jugend ist relativ abgedeckt.“

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