Viele Bellenberger wollen keine Flüchtlinge in der Gemeinde

Viele Bürger in Bellenberg laufen Sturm gegen Flüchtlinge. 500 Besucher kamen am Mittwoch in die von der Gemeinde angesetzten Diskussionsrunde. Die Bürger beklagten, nicht genug informiert worden zu sein.

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Beinahe reichten die Stühle nicht: In einer emotionalen Infoveranstaltung der Gemeinde haben viele Bellenberger am Mittwoch klar gemacht, dass die keine Flüchtlinge im Ort haben wollen. Es gab aber auch Gegenstimmen.  Foto: 

Eigentlich sollte die Infoveranstaltung zur Unterbringung von Flüchtlingen in Bellenberg im Foyer der Turn- und Festhalle abgehalten werden. Doch dann kamen am Mittwochabend so viele Besucher, dass die Gemeinde beide Turnhallen öffnete und am Ende mehr als 500 Stühle besetzt waren. Wie berichtet, hatte sich in der vergangenen Woche Protest an dem Vorhaben von Unternehmer Wolfgang Schrapp entzündet, in seinem ehemaligen Firmengebäude Platz für bis zu 90 Flüchtlinge zu schaffen.

Redner griffen Schrapp, der auch Gemeinderat-, Kreisrat und Kreisvorsitzender der Freien Wähler ist, direkt und heftig an. Ihm wurde neben finanziellen Interessen auch unterstellt, hinter dem Rücken der Mitbürger mit der Verwaltung seine Pläne vorangetrieben zu haben.

Gleichzeitig artikulierten die Kritiker allerdings ihre Sorge darüber, dass ihre Grundstücke massiv an Wert verlieren könnten, wenn die Asylunterkunft in der Hammerschneide gebaut werde. Denn ihre neuen Wohngebiete sind nur durch den Mühlbach von Schrapps ehemaligem Firmensitz getrennt. Diesen hat er nach Illertissen verlegt, weil ihm in Bellenberg kein Grundstück verkauft worden war.

Wolfgang Schrapp stellte sich den Anschuldigungen direkt: Er sei Unternehmer und müsse am Gewinn interessiert sein, sagte er. Zudem sei das Landratsamt im April an ihn herangetreten - nicht er ans Landratsamt. Zuerst habe er den Vorschlag abgelehnt, Asylbewerber in seinen ehemaligen Betriebsräumen unterzubringen. Schließlich habe er dem Vorhaben doch zugestimmt. "Vor 70 Jahren mussten ebenfalls zahlreiche Flüchtlinge untergebracht werden", begründete Schrapp seine Meinungsäußerung und zog sich lauten Protest zu.

Bürgermeisterin Simone Vogt-Keller bemühte sich, die Wogen zu glätten. Seit der Besprechung der Bürgermeister mit Landrat Thorsten Freudenberger vor einigen Wochen sei klar, dass jede Kommune Flüchtlinge aufnehmen müsse. Gemäß der Ein-Prozent-Regel, die sich an der Einwohnerzahl orientiert, müsste die Gemeinde in diesem Jahr 45 Asylbewerber aufnehmen.

Allerdings, machte Karen Beth vom Landratsamt klar, könnte der Bedarf an Unterkünften wohl noch größer werden. "Was in den kommenden Monaten auf uns zu kommt, wissen wir nicht", sagte sie. "Vielleicht müssen wir auch Zelte aufstellen." Diese Idee fand durchaus die Zustimmung im Publikum. "Diese wären schnell auf- und abgebaut", lautete einer der Zurufe.

Dann meldete sich Hidayet Gürbüz zu Wort. Er wurde nach eigenen Worten in Bellenberg geboren, ist Moslem und hat türkische Wurzeln. Bellenberg sei nicht das Ziel jedes Asylbewerbers, beruhigte er. "Sie können jedoch sehr wohl ein Teil der Gesellschaft werden", sagte Gürbüz. Er forderte die Anwesenden zur Zusammenarbeit mit der Verwaltung auf, um gemeinsam ein Konzept zur Integration der Neubürger zu entwickeln.

An dieser Bereitschaft mangele es in Bellenberg sehr, beklagte die Bürgermeisterin. Alle ihre Anfragen nach freiem Wohnraum seien abschlägig beantwortet worden, teilte sie mit. Sie hoffe jedoch, dass sich in der Gemeinde ein Helferkreis bilden werde, wenn es offenbar schon keinen Freundeskreis gebe. Als allerdings ein Vertreter der Helfer aus Illertissen ans Mikrofon ging und Unterstützung, sowie Informationen anbot, verließen zahlreiche Besucher die Veranstaltung. Vorher hatte noch Kaplan Daniel Riester das Wort ergriffen und sagte unter anderem: "Wir Christen müssen unseren Beitrag leisten."

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Kommentare

30.07.2015 18:19 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Man kann sich auch was schönreden””

Zitat: Und wenn Menschen in unser Land kommen, dann wird geprüft, ob sie hier gemäß unserer Gesetze bleiben können oder nicht, gemäß der Gesetze unserer Republik.

Das verstörende daran ist dann in der SWP zu lesen dass es völlig egal ist was bei dieser Prüfung herauskommt, denn wer will bleibt trotz Ablehnung hier und MUSS weiterhin Unterstützung bekommen. Nicht nur die Türen stehen also wagenweit offen sondern auch die Kassen. Ich wette es gibt bald den Asylsoli oder eine Steuererhöhung, natürlich schön getarnt damit es blos keinem auffällt. Wenigstens im rosaroten Denken der Erfinder, die ja nur soweit denken wollen wie unbedingt nötig. Dass sowas die Menschen abschreckt ist doch kein Wunder. Ohne diese Seite ebenfalls sehen und verstehen zu wollen wird das ganze nach hinten los gehen.
Wenn die Politik zeigen würde dass ihr nicht nur die Gäste sondern auch die Gastgeber wenigstens noch einen Ansatz wert sind wäre diesem Thema schon einiges an Zündstoff genommen. Aber das traut sich ja keiner. DAS ist das traurige an der Sache, dass sie mit völlig verschobenen Maßstäben angegangen wird.

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29.07.2015 06:31 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Es ist schwierig””””

Zitat: Niemand denkt daran, die Tore der EU ungehindert aufzumachen.

Wenn so manche (siehe SWP) sich bereits jetzt unkontrolliert im Land befinden und sich vor der Ausreise verstecken, machen die Tore der EU einen längst komplett geöffneten Eindruck.
Das ist eine der Angst der Bürger, wer da alles unter dem Deckmantel des Asyls wirklich alles einreist.
Es sind nicht diejenigen die in einer Nacbarschaft wohnen, sondern die, die jetzt irgendwo unterwegs sind und keiner weiß wo und wer sie sind.

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25.07.2015 21:10 Uhr

@J. Petrisor: das Geld der Steuerzahler ist ja nicht weg, es landet nur in anderen Taschen!

Wir Steuerzahler subventionieren in dem Fall wohl die armen Vermieter allüberall.

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25.07.2015 19:57 Uhr

Antwort auf „Es ist schwierig”

Wie darf ich folgende Aussage von Ihnen verstehen?

+++Zitat Walter Seibert: Auch darf bezweifelt werden, dass der Integrationswille unter den Asylanten sehr hoch ist. Er wird sich auf oder gar unter dem Niveau unserer türkisch-stämmigen Mitbürger bewegen und geht damit gegen Null.+++

...er wird sich auf ... oder gar unter dem Niveau bewegen ... und damit gegen null => meinen Sie damit, Türken würden sich hier nicht integrieren?

Jetzt erklären Sie mir doch mal, wie sich Flüchtlinge integrieren können, wenn Ihrer Meinung nach 90% der Bevölkerung Asylanten zwar tolerieren, aber dann auch zeigen, dass man sie nicht will. Diese 90% wären dann doch eher das Problem, die Integration verhindert.

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25.07.2015 19:49 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Miete”””

ach ... wirklich? Darauf wäre ich jetzt nie gekommen.

Nun, lieber Flüchtlinge helfen, als Panzer kaufen!

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25.07.2015 19:46 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Man kann sich auch was schönreden”””

nanana @Herr Petrisor,
Sie müssen sich einfach etwas mehr anstrengen, damit Ihre Kommentare nicht schon wieder gesperrt werde.

Haben Sie übrigens mitbekommen, wie gestern Nazis auf Rot-Kreutz-Mitarbeiter los gingen ... Und sie meinen immer, Rechtsradikale wären keine Gefahr mehr?

@Herr Hassan Atalay
Jeder Mensch hat sich an unsere Gesetze zu halten. Wer dagegen verstösst, soll auch nach unseren Gesetzen bestraft werden, denn alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

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25.07.2015 18:26 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Man kann sich auch was schönreden””

Herr Dombrowski, meinen Sie mit 'geregelt' etwa so 'geregelt' wie die skandalösen Zustände jahrelang im Görlitzer Park in Berlin 'geregelt' wurden?

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25.07.2015 08:22 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Es ist schwierig”””

Ich stimme in vielen Punkten mit ihnen überein.
Die Lösung für wirtschaftliche Proble in Afrika oder dem Balkan ist nicht die Flucht.
Doch welche Perspektiven hat den ein dort lebender Mensch.
Soll er/sie warten, bis die EU oder die UN sich auf die Definition der Ursachen und daraufhin zur Fortsetzung von Verhandlungen zu einem Papier mit Lösungsvorschlägen entschließt.
Die Menschen leiden, sie sind ohne Hoffnung, heute, jetzt und sehen das Sterben um sie herum jeden Tag.
Sollen sie dies still und demütig tun, statt zu versuchen bei uns in unserem Wohlstand eine Chance zu einem Leben ohne Hunger und Angst zu erreichen.
Diese Chance haben Millionen von Deutschen und Deutschsprachigen in der Geschichte bereits aus den selben Gründen genutzt.
Diese Gründe haben erst zur Ausbreitung der Menschheit auf unserem Planeten geführt.

Die Angst davor, dass alle die Hungernden vor ihrer Haustüre stehen, ist so irreal wie dumm.
Niemand denkt daran, die Tore der EU ungehindert aufzumachen.
Doch gleichzeitig schließt die EU Verträge mit afrikanischen Regierungen ab, welche die Lebenssituation der normalen arbeitenden Bevölkerung weiter verschlechtern, dafür aber den Absatz von subventionierten EU Produkten in diesen Staaten massiv fördert. Gewinner sind wir in der EU, denn unser Wohlstand wächst. Verlierer sind die einfachen Menschen in Afrika. Es gibt zwar keine Kolonien mehr, doch die Handelsverträge haben die selben Funktionen.
Billig Rohstoffe erhalten, die Wertschöpfung der daraus hergestellten industriellen Produkte erzwingen.
Früher per Militär und brutaler Gewalt. Heute per Handelsvertarg und großzügigen Krediten für die Diktatoren und willigen Regierungen. Die illegitimen Schulden zwingen dann auch Folgeregierungen die Handelsverträge zu erfüllen, denn sie sind von weiteren Krediten zur Investition abhängig, weil die Bodenschätze des Landes ja billigst verhöckert werden udn die Wertschöpfung durch Verarbeitung in den Industrieländern geschieht. Ein Teufelskreis, der nur durch gezielte verlagerung von Arbeitsplätzen und Industriestandorten in die afrikanischen Länder unterbrochen werden könnte.
Aber das bedeutet Verlust von Einkommen und Steuereinnahmen. Welche Regierung traut sich dies ihren Wählern zuzumuten.
Außer Griechenland, das gerade im erzwungenen Sommerschlussverkauf seiner Infrastruktur steht.
Dort sind es die selben ökonomischen Mechanismen, die zu Verelendung von breiten Bevölkerungsschichten führen.
Doch die vielkritisierten Militärausgaben des Landes dienen der Sicherung der EU-Außengrenzen. Den Soldaten und Soldatinnen der griechischen Streitkräfte gebürt ein ausgesprochener Dank, dass sie trotz der beruflichen Unsicherheit und der andauernden Hetze durch EU Politk und Informationsmedien weiterhin tapfer und zuverlässig ihren Dienst für die EU tun und unsere Grenzen schützen.

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25.07.2015 08:04 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Es ist schwierig”””

Das begreifen einige Herrschaften ganz und gar nicht.. Stichwort kleingeistig und weltfremd passt da Bestens.

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25.07.2015 07:40 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Miete””

Ich kann ihnen sagen woher das Geld für die Miete kommt, von unseren Steuergeldern.

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25.07.2015 07:09 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Es ist schwierig””

Der Vergleich mit der DDR hinkt gewaltig. Da ist man als Bürger nicht mal in die Nähe der westlichen Botschaften gekommen. Außer in einigen Staat wie Nordkorea oder (noch) Kuba gibt es das nicht mehr.
Auch der Vergleich mit 1944/45 ist absolut obsolet. Der Grund für die Flucht aus dem Osten war in Deutschland zu suchen und geflohen sind nur Deutsche. Deutschland (das Heilige Römische Reich) hat die Siedler in den Osten gelockt und musste sie 1944/45 auch wieder aufnehmen.
Ich denke, über die Flucht der Juden aus Deutschland brauchen wir nicht zu diskutieren.
Im Fall eines Bürgerkriegs könnte der Asylsuchende seinen Antrag auch in einem Nachbarland stellen. Das Prozedere muss man natürlich noch ausformen, aber prinzipiell funktioniert das Schweizer Modell jetzt schon. Und es nicht so, dass die Schweiz keine Flüchtlinge aufnimmt, aber sicherlich keine Wirtschaftsflüchtlinge.

- solche Statements sind nicht mal BILD-Niveau. Wenn jeder der hungert bei uns anklopfen kann, dann hat die EU bald eine Milliarde Einwohner, ist Pleite und Bürgerkriegsland. Das ist eine kleingeistige, weltfremde Vorstellung. Das sind nichts anderes als Wirtschaftsflüchtlinge, die um Leib und Leben wegen der wirtschaftlichen Situation in ihrem Heimatland fürchten. Da müssen die Bedingungen im Land verbessert werden - Ursachen müssen bekämpft werden, nicht die Symptome.

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25.07.2015 06:08 Uhr

Antwort auf „Es ist schwierig”

Asylanträge in der Heimat vor der Ausreise stellen? Haben sie ernsthaft diese Idee reflektiert?
Stellen sie sich doch einmal ein Land vor, beispielsweise die DDR oder Deutschland nach 33. Für den Antrag wandern sie dann erst mal ins Gefängnis und ihre Familie wird dafür in Sippenhaft genommen. In den Krisenländern in Afrika, Asien und Arabien fliehen die Menschen doch nicht, weil sie sich ein bisschen undemokratisch behandelt fühlen, sondern weil ihr Leben in Gefahr ist, weil die Familie langsam verhungert da es keine Arbeit gibt und ide Böden immer weniger durch den Klimawandel hergeben, weil dort an leicht zu behandelnden Kranheiten wieder Menschen sterben, da keine Medikamente und keine ärztliche Versorgung verfügbar ist (oder eben gezielt verhindert wird ), weil ein Bürgerkrieg oder staatlicher Terror gegenüber Minderheiten oder "Staatsfeinden" nur den Gedanken an Flucht als letzte Möglichkeit übrig läßt. Warum wohl sind viele unserer Großeltern vor den anrückenden Soldaten geflohen? Weil im Krieg meist sämtliche moralischen Werte fallen und zivilisierte Menschen sich dabei oft zu Tieren entwicklen. Und unter solchen Lebensumständen sollen also die Flüchtlinge durch ein Land im Bürgerkrieg reisen, durch alle Kontrollen und Check-Points, um einen Asylantrag zu stellen bei einer EU-Botschaft?
Das Thema Schweiz!
Es ist doch wohl bekannt, dass die Schweiz zehntausende Juden und andere Flüchtlingen an ihren Grenzen abwies und damit in den sicheren Tod schickte. Diese moralische Last liegt noch immer unaufgearbeitet auf unserem Nachbarland, das die Reichtümer derjenigen, welche sie im Namen der Regierung zurück in den sicheren Tod schickten, aber später dem Staatshaushalt zuschlug. Wenn Bigotterie einen Namen hat, dann in der Schweiz.
Wer Schlepper bekämpft, ohne die Ursachen der Flucht anzugehen, der kann auch weiter seinen Daumen in den Fluß halten, um ihn aufzuhalten.

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24.07.2015 18:48 Uhr

Es ist schwierig

Ich schätze 90% der Deutschen wollen keine Asylanten, die absolute Mehrheit toleriert sie aber.
Das sind Leute aus einem fremden Kulturkreis, die jedem suspekt sind. Dass sich für uns Deutsche ein kultureller Mehrwert ergibt, ist ein Märchen. Auch darf bezweifelt werden, dass der Integrationswille unter den Asylanten sehr hoch ist. Er wird sich auf oder gar unter dem Niveau unserer türkisch-stämmigen Mitbürger bewegen und geht damit gegen Null.
Auch sind sie nicht das, was die Wirtschaft unter "qualifizierter Zuwanderung" versteht. Letztendlich werden die Asylanten nach ihrer Anerkennung im Billiglohnbereich landen.
Trotzdem gehen Anfeindungen gegen Asylbewerber überhaupt nicht. Es ist unsere Verpflichtung und ihr Recht.
Doch man könnte es anders machen:
Asylanträge müssen vorab beim einem Konsulat der EU-Länder im Land des Asylsuchenden gestellt werden. Damit können illegal Eingereiste sofort wieder abgeschoben werden und in die EU kämen nur noch anerkannte Flüchtlinge. Das verdirbt den Schleppern das Geschäft, vermeidet Tote auf dem Weg in die EU, reduziert den Flüchtlingsstrom und erhöht die Akzeptanz in der Bevölkerung. Die Schweiz macht das schon seit Jahren so.
Natürlich ist auch klar, dass das in Staaten ohne europäische Präsenz - wie z.B. Syrien - nicht gehen wird. Da müssen andere Regelungen her.

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24.07.2015 16:40 Uhr

Antwort auf „Man kann sich auch was schönreden”

So, und jetzt machen wir hier eine Aufstellung von einigen hundert Zeitungsartikeln, die über die in diesem Jahr extrem gestiegene Zahl von Brandanschläge berichten gegen Asylunterkünfte, begangen von Terroristen, die ohne weiteres auch den Tod von Menschen in Kauf nehmen, wenn nicht sogar beabsichtigen?
Und was lernen wir daraus?
Ganz offensichtlioch gibt es Menschen, die Böses tun, ganz unabhängig von ihrer Herkunft und Nationalität.
Was ist daran neu?
Das hat mit der Debatte um das Asylrecht nichts zu tun.
Jeder Mensch in unserem Land hat sich an die Gesetze zu halten und wenn er das nicht tut, gibt es dafür die Polizei und die Justiz, ganz unabhängig von seiner Herkunft und Nationalität.
Und wenn Menschen in unser Land kommen, dann wird geprüft, ob sie hier gemäß unserer Gesetze bleiben können oder nicht, gemäß der Gesetze unserer Republik. Und in unserem christlich-abendländisch geprägten Land ist mit diesen Menschen anständig umzugehen (ansonsten soll man sich den Begriff "christlich" gefälligst an den Hut stecken).
Wer das nicht will, soll sich eine demokratische Mehrheit besorgen und die Gesetze ändern.
Aber das ist Manchem halt zu anstrengend, und man versucht es lieber mit Motzen und Krakelen, manchmal auch mit Beleidigungen und Hetze.
Auch das werden wir Demokraten aushalten, auch wenn es diesen Mitmenschen nicht gefällt!

Dank an alle Menschen, die sich für Mitmenschen in Not einsetzen,ganz unabhängig von ihrer Herkunft und Nationalität.

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24.07.2015 16:24 Uhr

Antwort auf „Man kann sich auch was schönreden”

Hören Sie doch auf, mit ein paar Artikel eine Gefahr hoch zu beschwören. Das ist doch albern.

Es streitet doch keiner ab, dass es auch unter den asylsuchenden "bösartige" Menschen gibt. Sie können aber doch nicht alle in einen Topf werfen. Das sind doch nur Entgleisungen.

Wie gesagt, dieses Jahr wurden bereits ca 150 Anschläge auf Asylbewerberheime verübt. Und die Täter waren mit Sicherheit keine bösen Asylbewerber. Darüber sollten Sie sich aufregen.

Wollen Sie wir jetzt mal die nur die Überschriften Ihrer Artikel kommentieren?

"asylbewerber belästigen junge Frauen" >>>passiert leider jeden Tag. Aber nicht nur Asylbewerber belästigen Frauen, sondern auch DEUTSCHE. Stört Sie das nicht?

Der Focus berichtet über diese Massenschlägerei wurde von den Abiturienten provoziert. Haben Sie das denn überlesen? Das bitte ich nochmals nach zu lesen. Das man mit Baseballschläger nicht auf andere los geht, ist wirklich nicht fein (und auch nicht bewiesen), wer aber austeilt muss auch einstecken .
+++Zitat: Focus:Eine Gruppe von Abiturienten war auf dem Weg zu einer Feier angetrunken an dem Heim vorbeigekommen, schreibt der "Express". Wegen des lauten Gegröle bitten die Heimbewohner um etwas Ruhe. Die Zeitung zitiert einen Bewohner: "Mehrere haben rausgerufen, dass die da unten bitte leiser sein sollen, weil unsere Kinder schlafen. Aber die haben nur gelacht und dann Witze über Muslime und den Ramadan gemacht."+++Übrigens steht auch in dem Artikel, dass keine Schlagwaffen gefunden wurden. Die hat vermutlich der Hund dann verbuddelt.

Massenschlägerei in Erstaufnahmen: Gewalt kann vorkommen. Wo anders zünden Deutsche Immobilien an... wo lesen wir da ihre Empörung?

Den Artikel http://www.welt.de/politik/deutschland/article126352261/Warum-Fluechtlinge-zu-Drogendealern-werden.htmlhaben Sie zwei mal aufgeführt. Wohl damit der Kommentar besser gefüllt ist.

Der nächste Artikel bezieht sich ebenso wieder nur auf eine Gruppe Menschen.

beim letzten Artikel steht doch klar geschrieben, dass es sich um ein paar Flüchtlinge handelt, die problematisch sind. Also... Gibts überall, müssen aussortiert werden und den klar gemacht werden, dass es so nachgeht. Wie erwähnt, gibt es auch Flüchtlinge mit psychischen Problemen. Denen muss geholfen werden.

Natürlich gibt es Entgleisungen. Das kann doch geregelt werden... So wie andere Entgleisungen Einheimischer ...

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24.07.2015 16:18 Uhr

Antwort auf „Miete”

Ich habe die asylsuchenden menschen nicht gefragt.

ich habe lediglich meinen Kunden gefragt, was er für Miete bezahlt und dass die anderen Wohnungen nicht billiger sind.

Was für eine Bestätigung brauchen Sie denn?

Es passt halt nicht in Ihr Weltbild.

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24.07.2015 15:39 Uhr

Miete

Äh, mal ne blöde Frage, bezahlen die Flüchtlinge ihre 1400.-€ Kaltmiete auch selber?

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24.07.2015 15:36 Uhr

Man kann sich auch was schönreden

Die Wahrheit sieht so aus:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.heidelberg-asylbewerber-belaestigen-junge-frauen.2b5bbd09-56f0-4329-b49c-6c8889aa2b2a.html

http://www.ardmediathek.de/tv/Landesschau-Baden-Württemberg/Asylbewerber-belästigen-Frauen/SWR-Baden-Württemberg/Video?documentId=26194188&bcastId=250286

http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/asylbewerber-belaestigt-maedchen-neunburg-100.html

http://www.focus.de/panorama/welt/mitten-in-koeln-asylbewerber-liefern-sich-nach-ramadan-provokation-massenschlaegerei-mit-abiturienten_id_4779766.html

http://www.mdr.de/nachrichten/schlaegerei-asylbewerberheim100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

http://www.welt.de/politik/deutschland/article126352261/Warum-Fluechtlinge-zu-Drogendealern-werden.html

http://www.welt.de/politik/deutschland/article126352261/Warum-Fluechtlinge-zu-Drogendealern-werden.html

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/Artikel,-Linie-1-Einige-Kollegen-haben-Angst-_arid,550333_regid,1_puid,1_pageid,113.html

http://www.rp-online.de/nrw/panorama/fluechtlinge-bedrohen-heimpersonal-aid-1.4683936

Einfach unglaublich was hier an einseitiger Darstellung von Herrn D. als Beweis dafür das unsere Asylsuchenden so lieb, nett, friedlich................sein sollen zur Show gebracht wird.

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24.07.2015 14:39 Uhr

Antwort auf „Man kann es einfach nicht glauben...”

mal wieder eine Korrektur...

3. Absatz von oben:
...und dass gut situierte Bewohner sich von den Flüchtlingsfamilien nicht belästigt fühlen.

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24.07.2015 14:36 Uhr

Man kann es einfach nicht glauben...

Ich war gestern bei einem Kunden in Dortmund Erkrath.

Er wohnt in einer Wohnung, ca. 120 qm | Neubau | zur Miete für ca. EUR 1400,00 (kalt) pro Monat. Dieses Wohngebiet besteht aus ca. 10 Blocks a 12 Wohnung in der selben Größe. Die Miethöhe der anderen Wohnungen liegen je nach Wohnungsgröße im gleichen Level.

Interessanterweise wurde zwei Blocks á 18 Wohnungen in diese Wohnanlage integriert. In diesen 2 Blocks leben asylgefundene Familien. Auf Nachfrage, wie sich denn die Wohnsituation durch die "Asylanten" beeinträchtigen würde, wurde mir geantwortet: Ab und zu sieht man Kinder auf dem Spielplatz. Diese Menschen würden nicht auffallen.

Komisch, dass Vermieter trotz "Immobilien für die Unterbringung von Asylgefundenen Menschen" ihre Wohnung gewinnbringend vermieten können, keinen Wertverlust spüren und dass gut situierte Bewohner sich von den Flüchtlingsfamilien nicht mehr und nicht weniger als andere auffallen.

Irgend etwas kann doch noch jetzt nicht stimmen.

Frage an die Immobilienbesitzer: Wollt Ihr eure Häuser (oder Grundstücke) überhaupt verkaufen, wenn nein, warum fürchtet ihr Euch vor einem möglichen Wertverlust?

Frage an die Zeltbefürworter: Wenn Ihr mit einer Zeltburg, die man Auf- und Abbauen kann, leben könnt, wo liegt Euer Problem mit der Belegung einer Gewerbehalle? Die kann man auch wieder räumen.

ich kenne jetzt diese Gewerbehalle nicht, aber meint Ihr nicht, ein festes Dach über dem Kopf ist angenehmer als ein Zelt?

Auf die Frage eines Elchingers Bürgers über die Situation der asylsuchenden Menschen im Ort, teilte mir dieser mit, dass unlängst sogar ein Fest abgehalten wurde, bei dem die Asylsuchenden eingeladen wurden. Man konnte gemeinsam feiern, ohne dass es Beschwerden gab. Na also, es geht doch....

Was ist los mit Euch Bellenberger?

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