Neugestaltung an der Uli-Wieland-Mittelschule: Viel Grün soll Asphalt ersetzen

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  • Zehntklässler Julian Imp packte bei der Pausenhof-Verschönerung gleich tatkräftig mit an. 1/2
    Zehntklässler Julian Imp packte bei der Pausenhof-Verschönerung gleich tatkräftig mit an. Foto: 
  • Auch Bürgermeister Karl Janson war zum Spatenstich gekommen. 2/2
    Auch Bürgermeister Karl Janson war zum Spatenstich gekommen. Foto: 
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Die Schüler an der Vöhringer Uli-Wieland-Mittelschule sind am Freitag gleich mal mit gutem Beispiel vorangegangen: Zehntklässler Julian Imp etwa schritt mutig zur Tat, um mit einem Presslufthammer zu beginnen, die Ideen seiner Mitschüler umzusetzen, wie der westliche Pausenhof neu gestaltet werden kann. Wie berichtet, hatten die Mittelschüler das ursprüngliche Konzept des Vöhringer Landschaftsarchitekten Manfred Rauh mit ihren eigenen Vorschlägen ergänzt.

Am Freitag war schließlich der symbolische Spatenstich, der Auftakt zur benutzerfreundlichen Umgestaltung des Areals an der Kreisstraße NU 14. Die Schule sei nicht nur zum Lernen da, auch der Kontakt mit den Mitschülern und den Lehrkräften, sowie die Erholung sollen dort im Mittelpunkt stehen, sagte Bürgermeister Karl Janson.

Deshalb soll es auf dem Pausenhof künftig Nischen zur Entspannung geben, viel Grün soll den grauen Asphalt ersetzen. Rund 600.000 Euro wird die Umgestaltung des Areals vor dem ältesten Gebäudeteil der Mittelschule kosten. Der Stadtrat muss allerdings in seiner kommenden Sitzung noch den genauen Kostenrahmen festlegen.

Er hat jedoch bereits beschlossen, dass der Pausenhof in einem Zug umgestaltet und dies nicht in zwei Bauabschnitten erfolgen soll. Und dies ungeachtet der etwas prekären Finanzlage der Stadt. Janson: „Wir fangen früh an, um früh fertig zu sein“.

Der westliche Schultrakt wurde im Schuljahr 1956/57 im Betrieb genommen. Dafür musste damals die Jahnturnhalle samt Gaststätte weichen, der angrenzende Pfarrgarten wurde ebenfalls bebaut. Als Folge war der damalige Vöhringer Turnverein für einige Zeit heimatlos, denn der Neubau der Turnhalle erfolgte erst vier Jahre später.

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