Verkaufssonntag neu mit Mittelaltermarkt Offene Geschäfte in Senden und Josefsmarkt

So einen verkaufsoffenen Sonntag gab es noch nie in Senden: Zum bekannten Josefsmarkt in der City gesellt sich ein Mittelaltermarkt auf dem Festplatz.

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Gaukler, fahrendes Volk und Musiker, Heroldturm, Zirkuszelt, offene Feuerstellen und viele Verkaufsstände: Das verkaufsoffene Wochenende in Senden am 17. und 18. März wird erstmals von einem bereits am Freitag beginnenden Mittelaltermarkt auf dem Festplatz begleitet. Die aus Neu-Ulm bekannte Veranstaltung ist auf Einladung des örtlichen Gewerbeverbands in Senden und kostet keinen Eintritt.

Der Mittelaltermarkt ist laut Veranstaltern die Attraktion des Wochenendes. Es beginnt mit dem Josefsmarkt in der Hauptstraße zwischen Kemptener Straße und Bahnlinie am Samstag um 8 Uhr (Schluss ist um 18 Uhr). Die Stände in der Innenstadt haben auch am Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Erwartet werden rund 80 Händler, die das übliche Sortiment bieten: Haushaltswaren, Kinderkleidung, Gewürze, Wolle, Süßware und vieles mehr. Die Hauptstraße ist von Samstag 5 Uhr bis Sonntag 20 Uhr gesperrt. Die Bushaltestelle Paul-Gerhardt-Haus wird in die Kemptener Straße verlegt, die Haltestelle Bahnhof in die Schillerstraße. Parallel zum Markt haben sämtliche Geschäfte in der City, sowie in den Gewerbegebieten Nord und Süd offen. Unter anderem eröffnet am Wochenende das Husqvarna-Vorzeigegeschäft im ehemaligen Smart-Center. Groß wird der Andrang wie immer bei Möbel Inhofer sein. Deshalb wird der Verkehr aus Richtung Ulm am Sonntag von 11 bis 18 Uhr über die Berliner Straße und Alemannenstraße zum Parkplatz Inhofer geleitet.

Der Mittelaltermarkt beginnt am Freitag um 16 Uhr und schließt um 21 Uhr, Samstag: 11 bis 22 Uhr, Sonntag: 11 bis 19.30 Uhr. In der Danziger Straße gilt derweil eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Süd-Nord. Zum Marktgeschehen gehören stilecht gekleidete Handwerker, ein Scheren- und Messerschleifer, die Band Triskilian, "Oskar der Gaukler", "Madam Wandala die Gaukelhexe", die Jongleure und Artisten "Poco Loco" und die Schmierenkomödianten. Zudem stehen spektakuläre Ritter- und Reiterspiele auf dem Programm.

Allerdings sind nicht alle in Feier- und Einkaufslaune: Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) lädt am Sonntag ab 13 Uhr zu Kaffee und Kuchen bei der Kirche St. Josef. So soll ein Zeichen gegen verkaufsoffene Sonntage gesetzt werden, sagt KAB-Sprecherin Hannelore Beck.

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