Trauer um Roland Müller, langjährigen Vorsitzenden des FV Senden

Der Unternehmer und langjährige Vorsitzende des FV Senden hat Spuren in der Stadtgesellschaft hinterlassen. Er starb im Alter von 81 Jahren.

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In Senden war er unter dem Rufnamen „Fliesen-Müller” bekannt, in Vereinsleben und Stadtgesellschaft über Jahrzehnte präsent: Am Dienstag ist der Unternehmer Roland Müller nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren gestorben. Sein Leben war geprägt von großem Willen und Schaffenskraft: Als zehnjähriger Bub aus dem Egerland war er nach dem Krieg mit seinen Eltern und fünf Geschwistern zunächst in Langenhaslach im Landkreis Günzburg gelandet. Nach Senden zog es ihn nach der Ausbildung: Von 1960 an baute der Fliesenleger-Meister dort mit seiner Frau Irmgard einen Handwerksbetrieb mit Fliesenfachgeschäft auf, der über 40 Jahre bestehen sollte. Mit seiner Frau war er mehr als 56 Jahre verheiratet, das Paar hat vier Kinder.

Auch in der Stadtgesellschaft hinterließ Roland Müller Spuren: Er gründete den Ortsverein der Freien Wähler und den Bürgerverein Unteres Illertal mit, war in weiteren Vereinen aktiv. Am nachhaltigsten bleibt sein Engagement beim FV Senden in Erinnerung, den er in den 90er Jahren zehn Jahre lang als Vorsitzender führte. Bei alldem blieb er ein eigenwilliger Kopf. Senden hat einen Charakterkopf verloren.

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