Straßensanierung bringt Zeitdruck mit sich

Noch heuer soll es Geld geben für die Sanierung eines Teils der Staatsstraße 2031 in Illertissen. Jetzt sehen sich die Stadträte unter Planungsdruck.

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Das staatliche Bauamt Krumbach hat Geld bekommen, um zumindest einen Abschnitt der maroden Staatsstraße 2031 in Illertissen zwischen dem neuen Kreisverkehr am nördlichen Saumweg und der Einmündung Adolf-Kempter-Straße zu sanieren. Bedingung ist aber, dass es dieses Jahr passiert. Im Mai müssen die Ausschreibungsunterlagen fertig sein, im Herbst soll gebaut werden. Jetzt sehen sich die Stadträte plötzlich unter Zeitdruck, denn sie wissen zum einen noch nicht, ob sie am südlichen Saumweg auch einen Kreisverkehr wollen, zum anderen steht die Planung für die Einmündung der Adolf-Kempter-Straße noch nicht.

Mit der Sanierung der Straße ist es nicht getan, sagte Michael Wagner vom Hochbauamt Krumbach im Bauausschuss. Die Randsteine müssen auch saniert werden, außerdem würde es Sinn machen, die Gehwege zu erneuern. Schwer zu vermitteln wäre den Bürgern wohl auch, jetzt die Staatstraße zu richten und später dann wieder aufzureißen, weil an der Adolf-Kempter-Straße erst hinterher eine Linksabbiegespur angebracht würde, gab er zu bedenken. Außerdem empfahl er eine Entscheidung darüber, ob am südlichen Saumweg mittelfristig ein Kreisel eingerichtet werden soll. "Falls man das möchte, sollte man mit der Sanierung am südlichen Teil der Staatsstraße anfangen."

Die Stadträte fühlten sich unter Druck, Wagner freilich machte sie darauf aufmerksam, dass die Probleme seit langem bekannt sind. Er machte auch klar, dass er das für heuer bereit gestellte Geld nicht einfach bis zum nächsten Jahr auf die hohe Kante legen kann. Nach ausführlicher Debatte beschlossen die Stadträte: Das staatliche Hochbauamt Krumbach kann mit einer Breite von 5,50 Meter für die Hauptfahrbahn, beidseitig überfahrbahren Sicherheitsstreifen für die Radfahrer mit 1,35 Meter Breite und beidseitigen Gehwegen von etwa zwei Meter Breite planen. Die Einmündung an der Adolf-Kempter-Straße wird ebenfalls geplant. Dort sind aber noch Grundstücksverhandlungen mit der evangelischen Kirchengemeinde notwendig.

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