Sendener Narren starten Saison - Größerer Auftritt am Zollhaus

Die Sendener Narrenzunft hat am Dienstagabend am Rathaus der Stadt die diesjährige Saison der Fastnacht eröffnet: mit den Webern, Grenzstoi-Hexa und allem, was zur Sendener närrischen Tradition dazugehört.

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Gründlich abgestaubt hat die Narrenzunft Senden ihre Kostüme zum Auftakt der Fastnacht in der Stadt.  Foto: 

Beim traditionellen Häsabstauben hat die Narrenzunft Senden am vergangenen Dienstag vor dem Sendener Rathaus ihre Kostüme präsentiert. In diesem Rahmen spendete der Verein 500 Euro an die Musikschule und führte ein historisches Stück über Weber, Hexen und Zöllner auf.

Eigentlich bedeutet "Häsabstauben" lediglich die Kontrolle der "Häser" - der Kostüme. Gleichzeitig wird damit auch die Narrensaison Anfang Januar eröffnet. Doch die Faschingsfans in Senden hatten weitere, ausbaufähige Ideen: "Die Zunft in Senden ist gewachsen, und deshalb wollten wir das historische Häsabstauben in einer besonderen Form präsentieren", sagte Grenzstoi-Hexe Verena Siebel. Die Kostüme der beiden Narrengruppen - Weber und Grenzstoi-Hexen - lehnen sich an die Sendener Geschichte an: Es geht um den Zöllner Hannes, dessen Zollhaus noch in den Zeiten des 30-jährigen Krieges auf dem jetzigen Rathausplatz stand. Hannes geht höchst pflichtbewusst seiner Tätigkeit nach und streitet mit einigen gewitzten Webern aus Weißenhorn, die ihn auf dem Weg nach Ulm umgehen und ihn um seinen Zoll bringen wollen. Weiteren finsteren Gestalten, denen sich die Weißenhorner Weber entlang der Grenzsteine auf ihrem Weg zu stellen hatten, verkörpert die Narrengruppe der Grenzstoi-Hexen - und das Ganze nahm am Dienstag seinen Lauf.

Für das nächste Jahr sei geplant, das Häsabstauben als größere Aufführung zu veranstalten und mehr Zuschauer dafür zu begeistern, sagte Vorsitzender Thomas Rupprecht. Der zweite Bürgermeister Josef Ölberger zeigte sich erfreut über diese Idee: " Wenn die fünfte Jahreszeit beginnt, muss natürlich erst das Häs abgestaubt werden." Weiterhin wünschte er den Narren eine gute Saison.

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