Senden unterwegs zur fairen Stadt

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Sendens Bürgermeister Raphael Bögge.  Foto: 

Im Herbst 2016 hatte der Stadtrat beschlossen: Senden soll zertifizierte Fair-Trade-Stadt werden. Im Juni 2017 Ernüchterung: Offenbar hatte die Verwaltung wenig dafür getan. Ein Vorwurf lautete, das für Mai geplante Referat der Eine-Welt-Regionalpromotorin für Nord-Schwaben, Felizitas Smith, sei ohne Begründung abgesagt worden. Schon damals widersprach Bürgermeister  Raphael Bögge. Am  Dienstag legte er im Stadtrat einen umfangreichen Zwischenbericht zur Fair-Trade-Stadt Senden vor.

Zu gründen ist demnach noch die Steuerungsgruppe, Jörg Portius könnte die Stadt vertreten. Fair gehandelte Produkte gebe es schon vielerorts, genannt werden: Aldi, Weltladen, Schmid Biomarkt, Marktkauf, Netto. Gastronomischen Betrieben, die einen Pachtvertrag mit der Stadt haben, könnten entsprechende Vorgaben gemacht werden. Öffentliche Einrichtungen seien aktiv: Im Rathaus gibt es fair gehandelten Kaffee, der Seniorentreff könnte umstellen. Die Wirtschaftsschule verkauft faire Produkte, Ausweitung denkbar. Geschenke für Jubilare könnten nach Fair-Trade-Kriterien ausgewählt werden.

Und mit Felizitas Smith wurde ein neuer Termin gefunden: 9. November, 20 Uhr, Bürgerhaus.

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