Rothtal-ÖDP wählt neuen Vorstand

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Neue Vorsitzende ist Susanne Kuderna-Demuth (dritte von rechts). Stellvertreterin ist Krimhilde Dornach (zweite von links).  Foto: 

Einstimmig haben die Mitglieder des ÖDP-Ortsverbands Weißenhorn-Pfaffenhofen einen neuen Vorstand gewählt: Neue Vorsitzende ist Susanne Kuderna-Demuth. Als Stellvertreterin wurde Krimhilde Dornach gewählt. Das teilt die ÖDP mit. Damit lösen die beiden Frauen Ulrich Hoffmann und Klaus Vidal ab, die den Ortsverband seit der Gründung vor neun Jahren geleitet haben. Hoffmann zog vor der Mitgliederversammlung eine positive Bilanz der vergangenen neun Jahre. Es sei gelungen, als ÖDP im Rothtal bekannt zu werden. 2014 gelang dann sowohl der Einzug in den Stadtrat Weißenhorn wie auch in den Gemeinderat von Pfaffenhofen.

Der neugewählte Vorstand möchte nun „mit kreativen Ideen die Kommunalpolitik im Rothtal beleben und neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter für eine ökologische und familienfreundliche Politik gewinnen“, heißt es in der Mitteilung. Unterstützt werden die beiden Vorsitzenden dabei von den Beiräten Anton Weitmann, Stadträtin Sabine Snehotta, Jürgen Kohler, Simon Steger und Stadtrat Ulrich Hoffmann.

Aktuell unterstützt die ÖDP das Volksbegehren gegen Flächenfraß. Wie schon am bayernweiten Aktionstag werden die Ökodemokraten am Samstag, 18. November, dazu auf dem Weißenhorner Markt erneut Unterschriften sammeln. „Solange sich Gemeinden ein Wettrüsten um Gewerbesteuereinnahmen liefern, kannibalisieren sie sich nur gegenseitig“, sagte ÖDP-Vorsitzende Susanne Kuderna-Demuth. Sie weist darauf hin, dass seit 1980 die Bevölkerung in Bayern um 15 Prozent, der Flächenverbrauch jedoch um 50 Prozent gestiegen ist. Für die neu gewählte Vorsitzende wären interkommunale Gewerbegebiete und weniger Abhängigkeit der Gemeinden von der Gewerbesteuer zu bevorzugen. Sie regt in diesem Zusammenhang die Neuordnung der Gewerbesteuer an. Dabei müssen aus Sicht der ÖDP die Prioritäten verschoben werden: „Gegenwärtige Politik muss die soziale, ökologische, aber auch ökonomische Nachhaltigkeit im Blick haben“, sagte Krimhilde Dornach.

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