Reststrom für Kernkraftwerk Gundremmingen

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Für Block B des Kernkraftwerks Gundremmingen naht das Betriebsende. Am 31. Dezember dieses Jahres ist Schluss. Zuvor werden noch einmal einige Brennelemente gewechselt. Morgen, Freitag, wird der Reaktor abgeschaltet, um 80 der 784 Brennelemente auszutauschen: 72 neue werden eingesetzt und acht gebrauchte, die mit plutoniumhaltigem Mischoxid gefüllt sind.

Wie die Betreibergesellschaft ferner mitteilt, werden erneut so genannte Reststrommengen von stillgelegten Atomkraftwerken auf Gundremmingen übertragen. RWE, 75-Prozent-Eigner, überträgt zehn Terawattstunden (TWh) vom Kraftwerk Biblis und zwei TWh von Mühlheim-Kärlich. Preußen-Elektra, 25-Prozent-Teilhaber, überträgt vier TWh aus dem Kernkraftwerk Unterweser. Die Hälfte dieser Mengen – eine Terawattstunde entspricht einer Milliarde Kilowattstunden – ist für Block B bestimmt. Sollten bei dessen Abschaltung am Jahresende noch Strommengen frei sein, können auch diese übertragen werden. Zum Beispiel auf Block C, der bis Ende 2021 läuft.

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