Polnische Züge fahren erstmal nicht

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Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hatte es im Oktober schon angedeutet, nun hat es die Deutsche Bahn bestätigt: Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember werden die modernen Dieselzüge des polnischen Herstellers Pesa nicht für die Regionalexpress-Verbindungen auf der Illertalbahn eingesetzt. Warum, dazu macht die Bahn keine Angaben. Es gibt aber Medienberichte, wonach Pesa bislang keine Zulassung für die Strecke hat. Die neuen Fahrzeuge, das sagt jetzt wieder die Bahn, werden erst Ende 2018 erwartet. Bis dahin werden im Dieselnetz Allgäu, wozu die Verbindung von Ulm über Kempten bis nach Oberstdorf, Pfronten, Lindau und Wangen gehört, weiterhin Doppelstockzüge sowie Dieseltriebfahrzeuge der Baureihen VT 612 und VT 642 eingesetzt.

Die Neigetechnik-Fahrzeuge der Baureihe VT 612, die zudem weiterhin auf der Linie von Augsburg nach Oberstdorf und Lindau sowie ab Ende 2018 neu auch zwischen Augsburg und Memmingen und bis zur Elektrifizierung der Strecke Geltendorf-Memmingen-Lindau ebenso zwischen München und Memmingen verkehren, werden überarbeitet. Sie bekommen einen Hublift, Videoüberwachung und ein neues Fahrgastinformationssystem. Auf Displays im Zug erscheinen unter anderem Anschlussverbindungen und Baustelleninformationen. In die gesamte Flotte – also in die Pesa-Fahrzeuge sowie in das Redesign der VT 612 – investiert die Bahn einen dreistelligen Millionenbetrag.

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