Feuerwehr-Leute für Engagement geehrt

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Ausgezeichnete Feuerwehrleute im Kreis Neu-Ulm.  Foto: 

Das schiere Vergnügen bringen die Dienste bei der Feuerwehr gewiss nicht. Zu reich an Gefahr ist der Einsatzalltag, zu verstörend sind manche der Erfahrungen und Bilder, die sich davon ins Gedächtnis brennen. Und doch: Das Engagement bringe auch ausgesprochene Momente tiefster Befriedigung, ja des Glücks hervor, waren sich die Teilnehmer der kleinen Podiumsrunde im Neu-Ulmer Landratsamt einig. Gespeist würde es „durch das Wissen, anderen geholfen zu haben“, brachte sie Kreisbrandrat Bernhard Schmidt auf den Punkt.

„Aktive bei der Wehr riskieren ihre Gesundheit, manchmal sogar ihr Leben“, fügte Weißenhorns Dritter Bürgermeister Josef Zintl hinzu. Sein „höchster Respekt“ sei den Aktiven sicher. Eine Anerkennungskultur ohne wenn und aber, verlangte der Neu-Ulmer Landrat Thorsten Freudenberger. Es gehe gar nicht, „wenn die Feuerwehr-Leute schräg angeschaut werden für ihr Engagement“. Zumal Schmidt in Sorge ist, ob sich künftig noch Nachwuchs in ausreichender Zahl gewinnen lasse. Wehren allein auf hauptamtlicher Basis „könnte sich keine Kommune leisten“, warnte der Landrat.

Der Anlass der kleinen Aussprache war selbst bereits ein Bestandteil gelebter Anerkennungskultur – eine kleine, von Musik und einem Abendessen umrankte Feierstunde. Geehrt wurden 43 Aktive der Freiwilligen Feuerwehren aus den Bereichen Nord und Mitte der Kreisbrandinspektion Bayern für 40 beziehungsweise 25 Jahre ehrenamtliches Engagement. Dafür verlieh ihnen der bayerische Innenminister Joachim Hermann das Ehrenzeichen, überbracht von Freudenberger, der die Aktiven mit Dankesworten bedachte.

Viele Dienstjahre absolviert

40 Jahre im aktiven Dienst sind: Günther Hornung (Feuerwehr Berg), Zacharias Riebler, Peter Rudolph (Biberachzell), Manfred Dirr (Bubenhausen), Reiner Riedmiller, Johann Schwarz (Grafertshofen), Georg Engel, Georg Stolz (Hittisstetten), Josef Jehle, Georg Rueß (Kadeltshofen), Werner Haas, Johann Schor (Oberhausen), Werner Merk, Ernst Roth (Oberreichenbach), Werner Wild (Vöhringen), Karl-Heinz Beck, Johann Harder (Wallenhausen), Franz Aubele (WF-Wieland) sowie Karl Span (Wullenstetten).

25 Jahre aktiven Dienst leisteten die Feuerwehrleute: Michael Dirr (Attenhofen),  Jürgen van Eikelen (Biberachzell), Jörg Hörmann, Gerhard Hörmann, Stefan Ruf, Johannes Zeller (Bubenhausen), Volker Drastik, Michael Kempfle, Bernd Kuhn, Günter Zwiersch (Hegelhofen), Stephan Rueß (Kadeltshofen), Martin Beuter (Oberelchingen), Markus Gossner, Peter Huber (Oberhausen), Martin Fischer, Andreas Merkle, Andreas Schmid (Roggenburg), Alexander Schätzthauer (Roth), Anton Ritter (Schießen), Andreas Ulbricht (Unterelchingen), Peter Kreiser, Walter Schlecker (Vöhringen) sowie Daniel Engelhart (Witzighausen), Marcus Reindl (Wullenstetten).

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