Neujahrsempfang in Vöhringen: Pfarrer setzt Pralinen gegen Kot-Briefe

Von den Folgen des Klimawandels über das städtische Bauprogramm bis zur Kot-Post an die Räte: Beim Vöhringer Neujahrsempfang war vieles Thema.

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Volles Haus: Rathauschef Janson beim Neujahrsempfang.  Foto: 

Sehr gut besucht war der Neujahrsempfang der Stadt Vöhringen und der Pfarrgemeinden im Josef-Cardijn-Haus. Bei Sekt, Orangensaft und Häppchen ließen die vielen Vereinsvertreter sowie zahlreiche ehrenamtliche Helfer den ersten Tag des Jahres, untermalt mit der Musik des Jazzduos Deininger/Petermann, ausklingen. Nicht nur altbekannte Gesichter gab es zu sehen, sondern auch junge Mitbürger waren mit von der Partie.

Pfarrer Martin Straub tauchte in seinem Grußwort tief in die Geschichte ein. Die Weltordnung der Nachkriegszeit sei vorbei, durch die eingetretene Spaltung werde ein anderer Weg gegangen als vorgesehen. Die liberalen und die autoritären Kräfte würden öfters aufeinander treffen. "Wir stehen vor entscheidenden Jahren", erklärte der Pfarrer. An den großen Probleme, etwa Migration und Klimawandel, sei die westliche Welt nicht unschuldig.

Bürgermeister Karl Janson ging auf die positive Entwicklung der Stadt ein. Auf der Agenda 2016 stehen der Anschluss der Kreisstraße NU 14 an die Marienstraße sowie die weitere Umgestaltung der Bahnhofstraße. Zudem soll im neuen Jahr im Stadtteil Thal der Dorfplatz realisiert, die Grundschule Nord soll erweitert werden. "Allerdings werden die Einnahmen der Stadt im neuen Jahr sinken", dämpfte Janson zu hohe Erwartungen.

Mit der Verunglimpfung der Stadträte durch die Kot-Post befasste sich der evangelische Pfarrer Jochen Teuffel. "Unser Stadtrat hat im abgeschlossenen Jahr 2015 vieles richtig gemacht", lobte Teuffel. Als Wiedergutmachung zur stinkenden Post übergab er an Janson eine Tüte mit Pralinen. "Für jeden Stadtrat eine vor der ersten Sitzung."

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