Neuer Rekord beim Seen-Schwimmen

Mit 318 Teilnehmer haben in diesem Jahr bei der Schwimmsport-Veranstaltung in Senden mitgemacht. Neu war außerdem die Badekappenpflicht.

|
Vorherige Inhalte
  • Massenstart beim Vier-Seen-Schwimmen in Senden: So viele Sportler hatten noch nie bei dieser Veranstaltung teilgenommen. Die meisten Badekappen waren vom Einstein-Triathlon, doch einige Teilnehmer setzten auch auf individuelle Lösungen. 1/3
    Massenstart beim Vier-Seen-Schwimmen in Senden: So viele Sportler hatten noch nie bei dieser Veranstaltung teilgenommen. Die meisten Badekappen waren vom Einstein-Triathlon, doch einige Teilnehmer setzten auch auf individuelle Lösungen. Foto: 
  • Massenstart beim Vier-Seen-Schwimmen in Senden: So viele Sportler hatten noch nie bei dieser Veranstaltung teilgenommen. Die meisten Badekappen waren vom Einstein-Triathlon, doch einige Teilnehmer setzten auch auf individuelle Lösungen. 2/3
    Massenstart beim Vier-Seen-Schwimmen in Senden: So viele Sportler hatten noch nie bei dieser Veranstaltung teilgenommen. Die meisten Badekappen waren vom Einstein-Triathlon, doch einige Teilnehmer setzten auch auf individuelle Lösungen. Foto: 
  • Massenstart beim Vier-Seen-Schwimmen in Senden: So viele Sportler hatten noch nie bei dieser Veranstaltung teilgenommen. Die meisten Badekappen waren vom Einstein-Triathlon, doch einige Teilnehmer setzten auch auf individuelle Lösungen. 3/3
    Massenstart beim Vier-Seen-Schwimmen in Senden: So viele Sportler hatten noch nie bei dieser Veranstaltung teilgenommen. Die meisten Badekappen waren vom Einstein-Triathlon, doch einige Teilnehmer setzten auch auf individuelle Lösungen. Foto: 
Nächste Inhalte

Alle nochmal rauskommen, bitte“ schallt die Megafonanweisung über das Seeufer. Kurz vor dem Massenstart um 11 Uhr am Sendener Waldbaggersee müssen sämtliche Teilnehmer des Vier-Seen-Schwimmen nochmal durchgezählt werden. Es sind 318, wie sich herausstellt. So viel, wie noch nie. Beim Knall der Startklappe werfen als erstes sich die Schwimmprofis ins mit 23 Grad wohltemperierte Wasser. Danach folgen die Hobbyschwimmer. Manchen geht es um eine gute Zeit. Für viele steht eher das Dabeisein und das Durchhalten über die Distanz von 1,7 Kilometern im Vordergrund.

Neu sind diesmal die bunten Badekappen, auf die jeder Teilnehmer seine Startnummer geschrieben bekommt. Die Retter, sie sind auf Schwimmbrettern und Motorbooten entlang der Strecke verteilt, können die Teilnehmer so besser sehen. Manche, wie die Schwimmerinnen vom Ausdauersportteam (AST) Süßen haben ihre eigenen Kopfbedeckungen mitgebracht. Es handelt sich um mit einer Blume verzierte Schwimmhauben im Stil der 80er Jahre. Mit von der Partie in dieser Gruppe ist Anna-Lena Buchmeier. Die 22-Jährige ist zu 100 Prozent schwerbehindert und leidet unter anderem an Epilepsie. Begleitet von ihrer Mutter und drei weiteren Schwimmerinnen hat sie die Strecke jedoch absolviert. „Nicht schwergefallen“ sei es ihr. Schließlich habe sie für den Wettbewerb ausgiebig trainiert. Etwas schneller unterwegs ist Manu Gafke von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Heiningen-Eschenbach im Landkreis Göppingen. Der 33-Jährige ist das erste Mal bei der Veranstaltung.

„Es hat arg gesprudelt“

„Ein Erlebnis“, meint Gafke nach dem Wettbewerb. Beim Massenstart  habe es wegen der vielen Teilnehmer „arg gesprudelt“. Er sei er nicht so gut weggekommen. Unterwegs habe er versehentlich auch noch Wasser geschluckt. Als gute Idee hätten sich seine „Barfußschuhe“ herausgestellt. Die habe er die ganze Zeit über getragen. Besonders beim über Land laufen von See zu See hätten sich die superleichten Sporttreter bewährt. Damit habe er „gut Grip gehabt, auch im Matsch“.

Ganz ohne solche Hilfsmittel ist Finja Wais (10) vom ASC Neu-Um ausgekommen. „Weil ich diesmal wusste, dass es Spaß macht“, sei sie konzentriert und mit guter Leistung geschwommen. Es war das zweite Mal, dass sie mit Schwester Elin (12) und den Eltern mitgemacht hat.

Am Ende des Wettbewerbs sind die Organisatoren von der Wasserwacht zufrieden. Niemand sei zu Schaden gekommen. Lediglich zwei Teilnehmer hätten unterwegs abgebrochen, berichtet der Ortsvorsitzende der Sendener Wasserwacht, Alfons Sailer.

Auch die Sache mit den Startnummern auf den Badekappen habe gut funktioniert. „Es ist deutlich übersichtlicher als mit den Nummern auf den Armen“, meint Rettungsschwimmerin Nina Tempke dazu. Die 18-Jährige hat die Wettbewerbsteilnehmer auf dem Schwimmbrett begleitet.

Bei der Veranstaltung hatte die Wasserwacht übrige Kappen vom Einstein-Triathlon an die Schwimmer verteilt. Für kommendes Jahr sollen eigene angefertigt werden. Mit Platz für Logo und Sponsorenwerbung.

Info Die Ergebnisse: Schnellster Mann war Marcus Joas aus Immenstadt  mit 23 Minuten 18 Sekunden. Schnellste Frau war Stefanie Andreß aus Ulm mit 25 Minuten und 58 Sekunden.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Bundestagswahl: CDU siegt trotz deutlichen Verlusten

Mit Ronja Kemmer (CDU), die das Direktmandat holte, und Hilde Mattheis (SPD), sind zwei Kandidaten sicher im nächsten Bundestag. Politneuling Alexander Kulitz (FDP) muss noch zittern. weiter lesen