Natur im Donaumoos erleben

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Reger Betrieb herrschte im Leipheimer Donaumoos zwischen Beobachtungsturm, Schafstall und Bohlenweg: Die Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos (Arge Donau­moos) hatte zum „3. Bohlenweg-Feschdle“ eingeladen, teilt die Stadt Leipheim mit. Viele Radler und Wanderer nutzten die Gelegenheit zu einem Spaziergang mit Leipheims Bürgermeister Christian Konrad, Arge-Geschäftsführer Ulrich Mäck und Mitarbeiterin Anja Schuhman.

Ökokontoflächen Dabei erfuhren die Teilnehmer unter anderem, was eine Ökokonto-Fläche ist. Die der Stadt Leipheim liegen am Rande des Naturschutzgebiets und werden naturnah bewirtschaftet. Wird in Leipheim gebaut, werden diese als Ausgleichsflächen verwendet. Von den Ökokontoflächen nahe des Schafstalls ging es gemeinsam zum Bohlenweg vorbei an weidenden Hochlandrindern, die neben Wasserbüffeln ebenfalls auch zur Beweidung der Ökokontoflächen eingesetzt werden.

Beliebter Erlebnisweg

Darüber hinaus hatten die Gäste des Bohlenwegfeschdles die Gelegenheit, am Bohlenweg zu „Tümpeln“ und gemeinsam mit Arge-Biologin Monika Briechle-Mäck zu erforschen, was genau im Eimer gelandet ist. Am ­Beobachtungsturm stand Ornithologe Raphael Rehm den Ausflüglern mit Rat zur Seite. Anja Schuhmann wanderte gemeinsam mit Interessierten zu Ökokontoflächen und erklärte, was dort gerade blüht.

Zum Verweilen luden der Dorfladen Riedheim und das Team des Heimat- und Bauernkriegsmuseum Blaue Ente am Schafstall ein. „Das Moor in der Kiste“ durften sich kleine Entdecker basteln und mit nach Hause nehmen. „Schön zu sehen, dass sich unser Naturerlebnisweg Leipheimer Moos großer Beliebtheit erfreut“, sagte Geschäftsführer Mäck. Dieser kann jederzeit bewandert werden. Weitere Infos dazu unter www.arge-donaumoos.de.

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