Trotz Kritik: Vöhlinstraße wird saniert wie geplant

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Die Vöhlinstraße in Illertissen wird in drei Abschnitten saniert und umgestaltet. Im bebauten Bereich soll sie zur Tempo-30-Zone werden, die Radfahrerschutzstreifen im oberen Teil werden beibehalten. Bei diesem Beschluss blieb der Bau- und Umweltausschuss des Illertisser Stadtrats, auch, nachdem sich eine Reihe von Anliegern mit einem Brief gegen Einzelmaßnahmen ausgesprochen und eine einfachere Straßensanierung wie etwa in Wallstraße und Oberer Graben beantragt hatten.

Bauabschnitt eins reicht vom ehemaligen Gasthof Adler bis zur Einmündung „Auf der Point“, dieser soll nach Möglichkeit im kommenden Jahr im Rahmen der Städtebauförderung umgesetzt werden. Abschnitt zwei von der „Point“ bis zum Ende der Bebauung ist für die darauf folgenden Jahre geplant.  Teil drei schließlich reicht bis zum Zusammentreffen mit Tiefenbacher Weg und den weiteren dort einmündenden Straßen. Da es für diese unübersichtliche Kreuzung ebenfalls Pläne gibt, sie umzugestalten und eventuell durch einen Kreisverkehr sicherer zu machen, wird Teil drei der Sanierung der Vöhlinstraße auch mit diesem Projekt abgestimmt werden müssen.

Beiträge als Problem

Beim oberen Teil würde  laut Bürgermeister Jürgen Eisen abfräsen und neu asphaltieren genügen. Für diese Kosten muss laut Beitragssatzung die Stadt aufkommen. Im mittleren und unteren Abschnitt der Erschließungsstraße hingegen herrscht Beitragspflicht auch für die Anlieger. Wo ein besonderer Aufwand entstehe, würden Gelder aus der Städtebauförderung hinzufließen. „Der Radweg ist kaputt, der muss dringend gerichtet werden, davon zahlt die Stadt 70 Prozent“, teilte Verwaltungschef Eisen mit.

Bergab werde der Fahrradweg weiterhin an der Seite der Straße entlang geführt, weil Verkehrsexperten dies so empfehlen, erläuterte Tiefbauamtsleiter Bernd Hillemeyr. Bergauf  wäre es möglich, ab der Stützmauer den vorhandenen Gehweg zu verbreitern und als Geh- und Radweg auszuweisen. Da dies allerdings mit erheblichen Aufwendungen verbunden wäre, die in keinem Verhältnis zum Erfolg stünden, empfiehlt Hillemeyr, die bestehende Regelung beizubehalten. Radler dürfen auf dem Gehweg hoch fahren.

„Kanal und Straße müssten dringend gerichtet werden, und zwar nächstes, spätestens aber übernächstes Jahr“, betonte Bürgermeister Eisen. Es sei immer problematisch, wenn Bürger Beiträge bezahlen müssten. Er forderte die Anlieger auf, auf die Stadt zuzukommen, wenn sie bei der Finanzierung Probleme haben.

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