Kreis Neu-Ulm beteiligt sich an Mobilitäts-Forschung

Wie kann man erreichen, dass Menschen eine Mitfahrzentrale nutzen? Dieser Frage geht die HNU nach. Der Kreis Neu-Ulm beteiligt sich an dem Projekt.

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Wie kann man erreichen, dass der Einzelne sein Auto stehen lässt und stattdessen eine Mitfahrzentrale nutzt? Dieser Frage will die Hochschule Neu-Ulm (HNU) in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Universität Ulm, der Stadt Ulm und dem Landkreis Neu-Ulm nachgehen. Am Mittwoch hat der Umwelt- und Werkausschuss des Kreises die Beteiligung an dem Projekt einstimmig beschlossen – auch in finanzieller Hinsicht. Die Höhe der Beteiligung wird aber erst im Rahmen der Haushaltsberatungen Anfang des kommenden Jahres beschlossen. Das Projekt soll die Einführung einer Mitfahrzentrale unterstützen, insgesamt stehen dafür im Haushalt 2018 nach aktueller Planung 20.000 Euro zur Verfügung.

„Das Auto ist nach wie vor das am häufigsten verwendete Verkehrsmittel“, sagte Prof. Julia Kormann, Vizepräsidentin der HNU, im Ausschuss. Aktuelle Statistiken zeigten, dass in Städten etwa die Hälfte der Menschen täglich mit dem Auto unterwegs sei, im ländlichen Raum seien es mehr als 80 Prozent. Für viele Menschen kommt Car-Sharing aber nicht in Frage – warum, soll das Forschungsprojekt klären. Außerdem soll ein Kommunikationskonzept entwickelt werden, dass auf einzelne Zielgruppen abgestimmt ist, zum Beispiel auf Rentner und Studenten. „Das Thema ist deshalb so spannend, weil es tatsächlich noch nicht erforscht ist“, sagte Kormann.

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