Klage über zugeparkte Straße

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Das Gelände der alten Weberei zu betreten ist lebensgefährlich. Darauf wies Bürgermeister Raphael Bögge in der Bürgerversammlung in Ay hin. Die Stadt habe die Zäune verstärkt, damit niemand auf das Gelände gelange. Grund: Das Dach könne jederzeit herunterkommen. Wieso Geld für Gutachten ausgegeben werde, die prüfen, ob man die Gebäude erhalten könne, fragte ein Besucher. Schließlich sei dort fast alles marode. Bögge: Die Stadt habe laut Denkmalschutzgesetz die Aufgabe, die Weberei zu erhalten. Reines Abreißen gehe nicht. Eine vernünftige Lösung müsse gefunden werden. Auch sei die Weberei wichtiger Teil der Geschichte der Stadt. Beschlossen sei der Bau eines Kindergartens auf dem Areal. Hier könnte es Synergieeffekte mit dem benachbarten Seniorentreff geben.

Mehr Parkplätze an der Wiesentalstraße forderte ein Besucher. Viele Anwohner hätten zwei oder mehr Autos, die Straße sei zugeparkt. Bögge: Die Stadt habe die Stellplatzsatzung überarbeitet, Neubauten müssten künftig mehr Parkplätze vorweisen. Eine direkte Lösung könne er nicht anbieten. Zudem sei es möglich, dass die Wiesentalstraße weiter bebaut würde, dies stehe als Vorschlag im Flächennutzungsplan. Im Dezember solle dies im Stadtrat besprochen werden.

Weiteres Thema auf der Bürgerversammlung, die von rund 50 Interessierten besucht wurde, waren Unkraut und herumfliegender Grasschnitt auf dem Friedhof St. Jodok. Stadtbaumeisterin Manuela Huber: Das Problem sei bekannt. 2018 würde die Grünflächenpflege neu vergeben und für Mäh-Arbeiten auf dem Friedhof mehr ausgegeben.

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