Jugendparlament in Illertissen erhält mehr Geld

|

2000 Euro bekommt das Jugendparlament Illertissen heuer laut Haushaltsplan für seine Aktivitäten. Weil dieser Betrag zu knapp bemessen sei, haben die jungen Leute weitere 3000 Euro beantragt. Damit wird es zunächst nichts, aber der Kultur-, Bildungs- und Sozialausschuss einigte sich auf einen Kompromissvorschlag von Jürgen Eisen (CSU).

Julia Dürr, Vorsitzende des Jugendparlaments, erklärte den Stadträten, dass voriges Jahr ein Band Contest und ein Graffiti Jam nur erfolgreich stattfinden konnten, weil sie vom Jugendbüro zusätzlich finanziell unterstützt wurden. "Dabei waren wir sparsam und haben zum Beispiel das billigste Tonstudio genommen." Um das Jugendparlament bekannter zu machen und um weitere Aktionen, darunter wohl wieder Band Contest und Graffiti Jam, besser planen zu können, baten die jungen Leute um eine Erhöhung des Zuschusses. Dass sie hier mit Gegenwind zu rechnen haben würden, war schon im Lauf der Etatberatungen klar geworden.

Immerhin würden die Jugendlichen mit Steuergeld unterstützt, begründeten Stadträte und Bürgermeisterin Marita Kaiser, warum zumindest eine klare Aufstellung von Ausgaben und Belege vorzulegen seien. Für einige Veranstaltungen könnten Sponsoren gesucht werden. Da den jungen Leuten aber ermöglicht werden solle, eigenverantwortlich eine bestimmte Summe zu verwalten, beschloss das Gremium zusätzliche 1500 Euro sofort - und einen Nachschlag, falls das Geld nicht reichen sollte.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Hoffen und Bangen vor dem Prozess gegen Mesale Tolu

Am Montag entscheidet sich, ob die Journalistin frei kommt. Die Familie ist optimistisch. Diplomaten und Prominente verfolgen die Verhandlung im Istanbuler Justizpalast. weiter lesen