Jugend an Treffpunkten aufsuchen

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Seit Oktober ist Stadtjugendpfleger Andreas Kerler nicht mehr in Senden tätig. Wie berichtet, hat der Diplom-Sozialpädagoge gekündigt. Wie soll es nun weitergehen mit der Betreuung der Heranwachsenden? Damit hat sich jetzt zuständige Ausschuss befasst. Und für eine auf zwei Jahre befristete Vollzeitstelle votiert.

Bürgermeister Raphael Bögge hatte zunächst Überlegungen vorgestellt, die von Kerler geleistete Vernetzungsarbeit etwas zurückzufahren, um so mehr Einsatzstunden für mobile Jugendarbeit zu gewinnen. Begründen lasse sich das damit, dass die Sozialarbeit an den Schulen inzwischen gut mit professionellen Kräften ausgestattet ist.

Zudem könnte die bestehende Vollzeit-Stelle in Teilzeit-Stellen aufgeteilt werden. So gäbe es einen Experten für die Vernetzungsarbeit und einen für die mobile Jugendarbeit. Weil es aber Vorteile biete, beides in einer Person zu vereinen, präferiere die Verwaltung einen neuen Mitarbeiter. Und zwar als direkten Angestellten bei der Stadt, weil Leasing-Modelle mehr kosten.

Die Stadträte waren damit einverstanden, pochten aber auf einen befristeten Vertrag. „Es ist sehr wichtig für uns, dass wir einen Stadtjugendpfleger bekommen, der zu uns passt“, sagte Claudia Schäfer-Rudolf, CSU. Bürgermeister Bögge war dagegen: Die Befristung schrecke ab. Er blieb dabei, obwohl Georg Schneider, SPD, noch den Kompromiss vorschlug, die Festanstellung könne ja zumindest in Aussicht gestellt werden.

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