Jahresempfang der Weißenhorner CSU

Beim Jahresempfang des Weißenhorner CSU-Ortsverbands lobten die Redner die Entwicklung der Stadt. Kritik gab es am angestrebten Nuxit.

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Die Bundestagswahl 2017, regionale Themen und ein Vortrag zum Thema Denkmalschutz standen am Sonntag im Mittelpunkt des Weißenhorner CSU-Jahresempfangs „Herbstzeitlose“. Vor rund 60 Zuhörern lobte der Ortsverbandsvorsitzende Philipp Hofmann im Historischen Stadttheater die gestiegene Wahlbeteiligung in der Fuggerstadt im Vergleich zur letzten Wahl. „Dies zeigt, dass sich die Menschen entgegen aller Annahmen für Politik interessieren.“

Allerdings hätte die Wahl auch einen grundlegenden Wandel mit sich gebracht: Zum ersten Mal sei in der Geschichte der Bundesrepublik mit der AfD eine Partei im Bundestag vertreten, die dem rechten Rand zugerechnet werde.  „Das relativ gute Abschneiden von radikalen Parteien ist ein Warnschuss für die etablierten Parteien, sich den Bedürfnissen und Nöten der Bürger anzunehmen“, betonte Hofmann.

Lob für Fernwärme-Projekt

Positive Entwicklungen gebe es dagegen in Weißenhorn: Die Wirtschaft brumme, das „Bähnle“ erfreue sich großer Beliebtheit und Großprojekte seien erfolgreich abgeschlossen worden. „Darüber hinaus hält uns das neue Bahnhofsdach trocken“, sagte Hofmann. Lob für das Weißenhorner Fernwärme-Projekt kam von Franz Clemens Brechtel, dem CSU-Fraktionschef im Kreistag.

Kritik zum geplanten Nuxit

Brechtel ging auch auf die Krankenhaus-Debatten im Kreis Neu-Ulm ein. Er zollte Landrat Thorsten Freudenberger Anerkennung, der ein guter Krisenmanager sei. Kritik kam von Brechtel zum geplanten Nuxit: „Wir zersplittern uns und machen uns kleiner. Das würde keinem der Partner gut tun.“ Zwar habe Neu-Ulm das Recht, über eine Kreisfreiheit nachzudenken. Allerdings wäre es für die gesamte Region das Beste, wenn der Kreis in der derzeitigen Form erhalten bliebe.

Die musikalische Umrahmung des Abends übernahm das Weißenhorner Blechbläserensemble unter der Leitung von Peter Ströbele. Für 55-jährige Mitgliedschaft ehre der CSU-Ortsverband Walter Bestle.

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