Inhofer-Kreuzung wird erneuert

Das Staatliche Bauamt Krumbach hat dieses Jahr viel vor in Senden: Neu gemacht werden die Inhofer-Kreuzung sowie die Königsberger Straße. Die Einschränkungen für die Autofahrer sollen gering ausfallen.

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Dass die Inhofer-Kreuzung in Senden irgendwann saniert werden muss, ist schon lange sichtbar. Zum Beispiel an der Kemptener Straße, der Staatsstraße 2031, die die Nord-Süd-Achse der Kreuzung bildet: Schon vor Monaten hat das zuständige Staatliche Bauamt Krumbach den obersten Belag abfräsen lassen, zu tief waren die Spurrillen. Dieses Jahr soll es soweit sein: Das Straßenkreuz, eines der wichtigsten in Senden, wird erneuert, sagt Sonja Baumberger von der Behörde.

Losgehen soll es im Juni. Zum einen werden die beiden obersten Ebenen aller vier zuführenden Straßen erneuert, der so genannte Binder und die darüber liegende Deckschicht. Obendrein will das Bauamt die Ampeln auswechseln. Statt der herkömmlichen Signalanlage, die bei Sonneneinstrahlung nur schwer erkennbar ist, wird moderne LED-Technik eingesetzt. "Damit verbessern wir die Sicht, senken den Verbrauch und machen die Wartung günstiger." Um die Beeinträchtigung für die Geschäfte im Sendener Norden - allen voran das namensgebende Möbelhaus Inhofer - möglichst gering zu halten, soll die Staatsstraße immer einspurig befahrbar bleiben. Zudem wird bereits an geeigneten Umleitungsstrecken getüftelt. Details will die Behörde aber noch keine preisgeben. "Wir wollen das so verkehrsverträglich wie möglich machen", betont Baumberger. Deshalb sollen die Arbeiten auch höchstens zwei Wochen dauern und eventuell in Abschnitten erfolgen. Details müssen mit der Polizei, der Stadt, dem Landratsamt und nicht zuletzt den Unternehmen abgestimmt werden.

Finanziert ist die Straßensanierung. Den Hauptanteil übernimmt der Freistaat, der für den Unterhalt der Staatsstraßen aufkommen muss - dazu gehört in Senden auch der eigentliche Kreuzungsbereich. Den in die Königsberger Straße, das ist die Kreisstraße NU 3, von Osten her hineinragenden Abschnitt übernimmt der Landkreis Neu-Ulm. Und die Sanierung des westlichen Asts der Kreuzung, die Ulmer Straße, muss die Stadt bezahlen.

Die Königsberger Straße/NU 3, wird übrigens heuer im weiteren Verlauf ebenfalls saniert. Dort waren im Herbst Querrisse und Setzungen so dilettantisch repariert worden, dass sich viele Autofahrer aufregten: Statt durch die Vertiefungen hoppelten die Fahrzeuge hinterher über Erhöhungen aus Asphalt. Das ist korrigiert worden, die Hügel wurden abgefräst. Wie umfangreich die Instandsetzung ausfällt und wann sie stattfindet ist noch unklar, sagt Baumberger. Denn während die Arbeiter tätig sind, muss die Straße gesperrt werden, eine denkbare Umleitung aber, die Berliner Straße, ist womöglich auch lange nicht verfügbar. Diese städtische Straße nämlich soll dieses Jahr ebenfalls grundlegend erneuert werden. "Alles gleichzeitig, geht natürlich nicht", sagt die Fachfrau.

Drittens will das Staatliche Bauamt den Radweg entlang der Kreisstraße NU 3 erneuern. Dort wurden Risse im Asphalt festgestellt, die jetzt beseitigt werden müssen, sagt Baumberger. Ein Gutachten steht noch aus. Womöglich soll der neue Belag gleich aufgetragen werden, wenn die Straße hergerichtet wird.

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