Grüner Daumen in Attenhofen

Insgesamt 24 Gartenfreunde aus dem Landkreis Neu-Ulm haben an dem kreisweiten Wettbewerb "Mein Hausbaum" teilgenommen. Beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" siegte Attenhofen.

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Auszeichnung in Reutti: (von links) Helmut Rausch (Weißenhorn), Landrat Erich Josef Geßner und Ernst Wüst (Altenstadt). Foto: Patrick Fauß

Landschaftspflege, Baumschnittkurse oder Besucherführungen im Kreismustergarten. Dies sind Aktivitäten der Gartenbauvereine für ihre Mitglieder. In der Gemeinschaftshalle Reutti haben sich jüngst Vertreter von 36 Gartenbauvereinen zu ihrer Kreisversammlung "Gartenbau und Landespflege" getroffen.

Insgesamt 6340 Mitglieder zählen die Gartenbauvereine im Landkreis Neu-Ulm. 51 mehr als im vergangenen Jahr, wie Landrat Erich Josef Geßner, Vorsitzender des Kreisverbands, berichtete. Großen Anklang habe der "Tag der offenen Gartentür" im Juni dieses Jahres gefunden. 2000 Gartenfreunde erhielten Einlass in fünf Gärten, darunter waren drei besonders schön gestaltete Privatgärten, wie es hieß.

Darüber hinaus hatte der Verband eine Lehrfahrt in den größten Rhododendronpark Süddeutschlands im Schlosspark Dennenlohe und zur Rosenschau von Unterliezheim im Landkreis Dillingen organisiert. 24 Gartenfreunde haben am kreisweiten Wettbewerb "Mein Hausbaum" teilgenommen. Die Beteiligung fiel damit geringer als in den Vorjahren aus. Die Teilnehmer bekommen wertvolle Tipps, wie sie ihre Gärten noch schöner gestalten können.

Der dritte Weißenhorner Bürgermeister Helmut Rausch und Altenstadts zweiter Bürgermeister Ernst Wüst bekamen Auszeichnungen überreicht. Die Ortsteile Weißenhorn-Attenhofen und Altenstadt-Herrenstetten hatten als einzige beim Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden" mitgemacht. Sieger wurde schließlich Attenhofen. Die teilnehmenden Gemeinden erhalten "einen neutralen und fachkundigen Bericht", warb Geßner für den Wettbewerb. Dies sei "Handreichung, zukunftsfähige Ideen und Projekte zu entwickeln". Attenhofen hatte die Jury mit seinen Großbäumen, der vielfältigen Ortsdurchgrünung und dem reichen Vereinsleben beeindruckt. 1994 war die Tradition des Dörferwettbewerbs im Landkreis abgebrochen. Dieses Jahr wurde sie wiederbelebt.

Zum Ende der Veranstaltung gab es einen Vortrag von Irmgard Herian aus Unterliezheim über Pflege, Formen und Farben der Waldrebe Clematis.

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