Gemeinderat billigt Antrag für zwei Krippengruppen in Oberfahlheim

Für zwei neue Kinderkrippengruppen wird der Kindergarten in Oberfahlheim umgebaut und erweitert. Die Kommune wird das rund 308 000 Euro kosten.

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Im November dieses Jahres sollen die Bauarbeiten beginnen. Dann wird der Oberfahlheimer St. Dionysius Kindergarten umgebaut und erweitert. Auf dem 7000 Quadratmeter großen Grundstück in der Alten Landstraße sind heute drei Kindergartengruppen untergebracht. Künftig werden es zwei sein. Dafür kommen zwei Krippengruppen mit je zwölf Kindern hinzu.

Der Gemeinderat hat einstimmig den entsprechenden Bauantrag gebilligt. Demnach beinhaltet der Neubau für die zwei Krippengruppen 236 Quadratmeter an Fläche - inklusive jeweils zweier Gruppen-, Ruhe- und Wickelräume sowie Platz für Kinderwägen und Garderoben. Die bestehenden Räume mit knapp 500 Quadratmetern Fläche werden teils umstrukturiert. In einem bisherigen Gruppenraum wird etwa die Küche samt Essbereich eingerichtet. Dort finden dann die Kindergartenkinder und 14 Schulkinder Platz. Seit vielen Jahren werden in der Alten Landstraße Schüler in der Mittagszeit betreut. Bisher war die Küche im Personalraum angesiedelt.

In der Ratssitzung gab Ulrich Müller vom beratenden Ingenieurbüro weitere Details bekannt."Wir haben den Neubau farblich ans bestehende Gebäude angepasst." Es sei auch kein Flachdach in Frage gekommen, sondern Sattel- und Pultdächer. Auf die Frage Max Mayers (Freie Wähler), wie es um Parkplätze bestellt sei, sagte Müller:"Es sind zehn Stellplätze fürs Personal vorgesehen." Weitere Parkmöglichkeiten für Eltern, die ihre Kinder ablieferten, gebe es auf der Straße.

Inwieweit der Neubau behindertengerecht ist, wollte Sabine Krätschmer (SPD) wissen."Es gibt keine Treppen im Inneren, auch keine Stufen am Eingang, die Türen sind einen Meter breit", sagte Müller. Auch ein gut zwei mal zwei Meter großes Behinderten-WC sei geplant.

Ihr grundsätzliches Okay zu dem Vorhaben hatten die Räte Ende Mai gegeben - und sich gegen eine 120 000 Euro teurere Variante entschieden, bei der eine Gruppe in Oberfahlheim und eine im evangelischen Kindergarten Leibi beheimatet gewesen wäre. Der beschlossene Umbau kostet knapp eine Million Euro. Nach Abzug der Zuschüsse von Bund, Land und Kirche muss die Kommune laut aktuellen Berechnungen von Kämmerer Michael Ott rund 308 000 Euro schultern. Im Haushalt 2012, der Anfang Mai verabschiedet wurde, ist dieser Betrag noch nicht enthalten. Aus organisatorischen Gründen ist die Gemeinde Bauherrin undhat diesbezüglich mit der katholischen Kirche, der Grundstückseigentümerin, eine Vereinbarung getroffen.

Die Zeit drängt: Ab 1. August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für ein- bis dreijährige Kinder. Laut Bürgermeister Erich Winkler soll jener Anbieter, der bei der Ausschreibung den Zuschlag erhält, per Vertrag verpflichtet werden, den Umbau bis Ende 2013 abzuschließen.

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