Geburtshilfe Illertissen: Lösung mit einer Kooperation?

Die Initiative zum Erhalt der Geburtshilfe am Krankenhaus in Illertissen will noch einmal alle Möglichkeiten ausloten. Der Rückhalt für den Erhalt der Geburtshilfe sei ungebrochen.

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„Illertissen bleibt“: Bevor die Initiative zum Erhalt der Geburtshilfe am Krankenhaus in Illertissen ihr anvisiertes Bürgerbegehren einreicht, will sie noch einmal mit Landrat Thorsten Freudenberger sprechen. „Wir wollen auszuloten, ob eine Lösung für den Weiterbetrieb gefunden werden kann“, teilte am Freitag Susanna Oberdorfer-Bögel von der Initiative mit. Diese werde vom Willen von bisher 22.000 Unterzeichnern getragen. Der Rückhalt sei ungebrochen und damit der Auftrag, für den Erhalt der Geburtshilfe in Illertissen einzutreten. Durch die Kreistagsbeschlüsse vom 12. Mai habe sich eine veränderte Ausgangssituation ergeben: Seitdem stehe eine neue Strategie in der Krankenhausversorgung im Raum. „Deshalb können wir für die Geburtshilfe in Illertissen nun auch nach einer Übergangslösung suchen, die nicht in eine für die nächsten 20 bis 30 Jahre tragfähige Hauptabteilung münden muss.“

Grundsätzlich hat der Kreistag ein Nein zur Hauptabteilung ausgesprochen. Gegen die Weiterführung einer personell aufgestockten Belegabteilung dürfe deshalb nichts sprechen. Der Weiterbetrieb bedürfe eines Partners, um den Personalengpass schnell bewältigen zu können. Es gebe das konkrete Angebot eines renommierten Klinikträgers, die Geburtshilfe zu unterstützen, „das sogar noch einmal bekräftigt wurde“, so Oberdorfer-Bögel. Zum jetzigen Zeitpunkt sei dies möglicherweise sogar der Königsweg – und ein versöhnliches Signal.

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