FWG sucht Kandidaten

Die FWG sucht nach einem Kandidaten für die Bürgermeisterwahl 2014. Dabei ist sie offen für einen gemeinsamen Bewerber mit SPD oder ÖDP.

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Soll die Wählergemeinschaft für die Kommunalwahlen 2014 einen Kandidaten für das Bürgermeisteramt aufstellen? Über diese Frage ist bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Freien Wähler (FWG) im Ortsteil Beuren diskutiert worden. In einer geheimen Abstimmung votierten 13 Mitglieder mit Ja, es gab eine Nein-Stimme."Die Suche nach einem Bürgermeisterkandidaten ist jetzt für uns Auftrag", sagte der FWG-Ortsvorsitzende Andreas Wöhrle gegenüber der SÜDWEST PRESSE. Man wolle jedoch nichts überstürzen."Wenn wir einen aufstellen, dann muss er auch passen."

Seit den Kommunalwahlen 2008 seien Mitglieder immer wieder darauf angesprochen worden, warum es keinen FWG-Kandidaten gebe."Vor der letzten Wahl waren wir mit drei Mandaten nicht stark genug", erläutert Wöhrle. Außerdem habe die SPD die Suche nach einem gemeinsamen Anwärter abgelehnt.

Beim kommenden Wahlgang 2014 seien die Freien Wähler wiederum für einen gemeinsamen Kandidaten offen, sei es mit der SPD oder mit der ÖDP. Aber auch ein Bewerber, der nur von der FWG aufgestellt wird, sei denkbar.

Thema in der Hauptversammlung war außerdem der Bürgerentscheid vom vergangenen Sonntag (wir berichteten). Der stellvertretende Vorsitzende der ÖDP Weißenhorn/Pfaffenhofen, Claus Vidal, und Anwohner hatten diesen initiiert. Das Ergebnis, bei dem sich zwei Drittel der Bürger gegen einen Uferweg ausgesprochen haben, findet Andreas Wöhrle positiv. Wenn die Bürger für den Weg gestimmt hätten, hätte nach seiner Meinung die Gefahr bestanden, dass die gesamten im Haushalt veranschlagten 500 000 Euro verbaut worden wären.

In einem Flyer, den CSU und SPD vor der Abstimmung verteilt hatten, war zu lesen gewesen, alle Markträte hätten sich für einen Uferweg entlang der Roth ausgesprochen."Wir haben lediglich zugestimmt, dass das Büro Schirmer die Kosten für einen Weg ermittelt", betonte Wöhrle. Den Bürgern sollte beim Bürgerentscheid klar sein, wofür oder wogegen sie stimmen."Wir haben uns immer für eine kleine Uferweg-Lösung ausgesprochen, damit Mittel für neue Stege vom Staat kommen", erläutert der Ortsvorsitzende den FWG-Standpunkt. Der Rest des Weges hätte nach Meinung der FWG so spartanisch wie möglich angelegt werden sollen.

Info Die Freien Wähler haben derzeit fünf von 20 Mandaten im Pfaffenhofener Marktgemeinderat.

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