Freundschaft: Das Herz sprechen lassen

65 Frauen trafen sich auf Einladung der evangelischen Kirchengemeinde in Wain zum gemeinsamen Frühstück. Zum Thema Freundschaft referierte Elisabeth Eberle. Dazu gab es Flötenmusik.

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Über ein volles Gemeindehaus freute sich der Gesprächskreis für Frauen Wain am Montag. Der Einladung der evangelischen Kirchengemeinde zum Frauenfrühstück waren 65 Frauen gefolgt. Elisabeth Eberle referierte unter dem Thema "Beziehungs-weise: Der Schatz der Freundschaft". Sie war vielen Teilnehmerinnen bereits bekannt von einer Lesung am Dorfbrunnen Mitgestaltet wurde die Veranstaltung vom Flötenkreis Wain unter der Leitung von Renate Unterweger.

Klara Villwock begrüßte die Frauen aller Altersklassen, die sich zunächst am reichhaltigen Frühstücksbuffet stärkten.

Eine Stunde lang ging Elisabeth Eberle auf das Thema Freundschaft ein. Mal leicht und lustig, mal nachdenklich und mit einem leicht erhobenen Zeigefinger oder biblisch fundiert. Zuerst warf sie die Frage in den Raum, warum der Mensch überhaupt Freunde braucht.

Im zweiten Teil ging sie auf verschiedene Aspekte ein, die eine gute Freundschaft ausmachen. "Nur wer genügend Weisheit besitzt kann auch gute Beziehungen pflegen", sagte sie. So sei es wichtig, genügend Zeit in eine Freundschaft zu investieren, aber auch einen Vertrauensvorschuss zu geben.

Denn nur wer seinem Gegenüber Vertrauen entgegenbringe, könne darauf eine Freundschaft aufbauen. Weiter meinte sie, dass es auch wichtig sei, den Alltag und auch sein Arbeitsleben mit seinen Freunden zu teilen. "Nur so verstehen sie einen richtig." Von Bedeutung auch: eine Beziehung zu sich selber zu haben. "Das ist keine neue Erkenntnis", sagte Eberle. Schließlich heiße es in den Evangelien bereits, "dass wir unsere Nächsten so lieben sollen wie uns selber".

Außerdem solle man sein Herz sprechen lassen und nach Möglichkeit auch eine gute Beziehung zu den Freunden des Partners aufbauen.

Die von der evangelischen Kirchengemeinde Wain organisierte Frauenfrühstücke sind selten. Das letzte fand im Jahr 2006 während den Zeltmissionswochen statt. Und so soll es auch bleiben. "Nur so bleiben sie auch etwas Besonderes", meinte eine der Hauptorganisatorinnen.

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