Freistaat muss Infos liefern

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Anfang März hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München über die Klage von fünf Auer Bürgern gegen den Planfeststellungsbeschluss zur Verlegung der 110-KV-Leitung aus Illertisser-Au verhandelt. Allerdings ohne Ergebnis. Wie berichtet, war es vor allem um Fragen des Landschafts- und Artenschutzes gegangen. Nun ist eine Entscheidung da. Demnach haben beide Seiten das Eilverfahren - das angestrengt wurde, um einen vorläufigen Rechtsschutz zu erlangen - übereinstimmend für erledigt erklärt. Nicht so das Hauptverfahren: Hier fällte das Gericht einen Aufklärungsbeschluss. Der beklagte Freistaat muss also zusätzliche Auskünfte zum Naturschutz machen bezüglich der von den Klägern angegriffenen "modifizierten Westtrasse". Die Informationen müssen bis zum 20. April vorliegen. Danach können sich die Kläger äußern. Und entscheiden, ob sie weitermachen oder ihre Klage zurückziehen.

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