Filterhersteller Lenser stärkt Standort Senden

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Die Firma Lenser Filtration investiert kräftig an ihrem Hauptsitz Senden. Gestern hat ein Schwertransporter das 24 Tonnen schwere Kernstück einer neuen Heizelement-Schweißanlage angeliefert. Lenser bezeichnet sich selbst als Marktführer in der Herstellung von Filterelementen aus thermoplastischen Kunststoffen. Mit der neuen Anlage, dienach Firmenangaben die weltgrößte ihrer Art sein dürfte, erhalte das Unternehmen einen Produktionsvorteil: Künftig könnten auch Membranfilterplatten mit einem Format von bis zu 2,5 auf 3 Metern geschweißt werden, sagte Pressesprecherin Anni-Melanie Frasch.

Lenser investiere in Senden insbesondere in Hinsicht auf den wachsenden Konkurrenzdruck aus den asiatischen Ländern. Die gesamte Fertigung - die auch Werke in Rumänien und Malaysia umfasst - werde derzeit reorganisiert. Ziel sei eine möglichst große lokale Markt- und Kundennähe unter anderem durch kurze Lieferwege und -zeiten. Die Lenser-Gruppe, die zum österreichischen Andritz-Konzern gehört, beschäftigt in Senden 220 Mitarbeiter. 2009/2010 waren wegen der Wirtschaftskrise Aufträge weggebrochen, 39 Frauen und Männer wurden entlassen. 160 Mitarbeiter waren es im Januar 2010. Mittlerweile ist die Krise überwunden. Die Investition in Senden, über deren Umfang das Unternehmen keine Angaben macht, sei ein gutes Zeichen, meint Frasch.

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