Fernwärme: Kreistag für Projektgesellschaft

"Ein guter Schritt in die richtige Richtung." So bezeichnete Landrat Thorsten Freudenberger den einstimmigen Beschluss des Kreistags, zusammen mit der Stadt Weißenhorn eine Projektentwicklungsgesellschaft zu gründen, um die Abwärme des Müllheizkraftwerks zu nutzen.

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Der Weißenhorner Stadtrat wird am Montag über dieses Thema beraten, eine Zustimmung gilt allerdings als sicher. Stadt und Landkreis sind in der Gesellschaft gleichberechtigte Partner, das Stammkapital beträgt 100.000 Euro.

Schon länger wird in Weißenhorn über den Bau eines Fernwärmenetzes diskutiert, um mit der Abwärme des Kraftwerks etwa Schulen und die Stiftungsklinik zu versorgen. Aufgabe der Projektentwicklungsgesellschaft ist es, Vorverträge mit möglichen Kunden abzuschließen. Das habe schlicht "wirtschaftliche Gründe", sagte Thorsten Freudenberger.

Die Vorverträge mit potentiellen Wärmeabnehmern zeigten, ob in Weißenhorn das Interesse an Fernwärme groß genug sei, um ein Netz sinnvoll betreiben zu können. Die Projektentwicklungsgesellschaft ist eine Einrichtung mit Verfallsdatum. Sie werde nur "einen kurzen Zeitraum arbeiten", sagte der Landrat. Nämlich so lange bis feststeht, ob ein Fernwärmenetz gebaut wird - oder eben nicht. Der jetzt beschlossene Schritt erlaube einen "vorsichtigen Optimismus".

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