Erstmals Schule in den Osterferien

Das gab es am Illertal-Gymnasium noch nie: 34 Kinder kamen auch in den Osterferien - freiwillig. Die Schule bot Schnupperstunden für Kinder an.

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Kinder versuchten sich am IGV als Chemiker. Foto: Ingrid Weichsberger

Erstmals bot das Illertal-Gymnasium (IGV) in Illerzell eine Betreuung von Schulkindern während der Osterferien an. 34 Kinder nutzten die Chance, die Schule näher kennenzulernen.

Wegen der großen Nachfrage wurde in zwei Gruppen gearbeitet. Dies war auch beim Bau der Vogelhäuschen und der Insektenhotels am Montagnachmittag der Fall. Am Dienstag ging die Reise nach Ulm, und trotz des nasskalten Schmuddelwetters wurden die Altstadt und das Münster besichtigt und damit eine Reise in die Vergangenheit bewältigt.

Am Mittwoch waren die künftigen Chemiker im Labor des Gymnasiums aktiv. Der siebenjährige Tizian aus der Vöhringer Grundschule Süd gehörte zur Vormittagsgruppe und war von diesen Versuchen begeistert: "Wir haben etwas explodieren lassen." Regie führte im Chemiesaal der ehemalige Schüler am IGV Markus Jung. Derzeit absolviert er in Weingarten das Studium der Chemie und der Geologie. Dort sammelte er mit der Ferienbetreuung von Schülern Erfahrungen und war nun erstmals am IGV tätig. Damit finanziere er sein Studium, denn studieren sei teuer, sagte Jung. Ihm stand Armand Demirel zur Seite. Der will Fremdsprachenkorrespondent werden und hat beruflich nichts mit Chemie am Hut.

Die Verhaltensregeln im Chemiesaal erläuterte Jung den Kindern mit kleinen Versuchen. So wurde ein Streifen mit grauem Magnesium mit einer Flamme erhitzt. "Schaut nicht in die Flamme des Brenners, sondern daran vorbei", warnte der Student. Mit Hilfe des Sauerstoffs hatte sich der graue Streifen in ein weißes Pulver verwandelt.

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