Empfang in Kirchberg: Mitgefühl zeigen

Die Flüchtlings-Thematik nahm breiten Raum ein beim Neujahrsempfang in Kirchberg. Bürgerliche und kirchliche Gemeinde hatten eingeladen.

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Rund 80 Bürger aus Kirchberg und Sinningen wohnten am Neujahrstag dem Empfang im Dorfhaus bei, den bürgerliche und kirchliche Gemeinde wie immer gemeinsam veranstalteten. "Öffne der Veränderung die Arme, aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen": Dieses Zitat von Dalai Lama stellte Bürgermeister Jochen Stuber an den Beginn seiner Neujahrsansprache. Nicht nur das abgelaufene, auch das kommende Jahr sieht er von Veränderungen geprägt. Noch nie seien so viele Menschen auf der Flucht gewesen. Kein Zaun, keine Waffe und keine Obergrenze könne Menschen, die unter Verfolgung, Krieg und Hunger litten, auf ihrem Weg aufhalten. "Hier müssen sich die westlichen Industrienationen schon an die Ursachen ranmachen."

Stuber ist überzeugt, dass dennoch auch jeder Einzelne etwas tun kann: "Wir können Mitgefühl und Mitmenschlichkeit zeigen". Kirchberg werde alles daran setzen, um der Verpflichtung zur Flüchtlingsunterbringung nachzukommen, kündigte der Schultes vor Vereinsvorständen, Gewerbetreibenden, Feuerwehr, Gemeinderäten und den Mitarbeitern der Gemeinde an. Nicht nur bei den Pfarrern Roj und Losch und dem Kirchberger CDU-Bundestagsabgeordneten Josef Rief erntete er mit dieser Aussage Zustimmung. Als Schwerpunkt 2016 nannte Stuber in Kirchberg die Erschließung des ersten Bauabschnitts "Häldele" und in Sinningen den Neubau der Gießen-Brücke. Neujahrsgrüße richtete auch Berthold Büchele, der Vertreter der Kirchberger Kirchengemeinde, an die Gäste. Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt von Gudrun Diebold, Prisca Laux und Laura Kramer an der Geige und von Daniel Gräser am Klavier.

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