Eklat beim Abschiedskonzert am Gymnasium

Am Weißenhorner Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium hat ein Eklat beim Abschiedskonzert des Musiklehrers tiefe Betroffenheit ausgelöst.

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Das Konzert war an der Schule erfolgreich beendet, als der Musiklehrer in seiner Abschiedsrede schwere Vorwürfe an Teile des Lehrerkollegiums erhob. Er fühle sich erheblich verletzt. Die harten Worte des beliebten Musiklehrers, der seit acht Jahren am Gymnasium lehrt, machen in Weißenhorn die Runde.

Die Entscheidung dieses Lehrers, das NKG zu verlassen, tue ihm sehr leid, sagte Rektor Klaus Schneikart. Es handle sich um eine gute und beliebte Lehrkraft. Zu Internas könne er nicht konkret Stellung nehmen.

Aber es handele sich um ein Problem, das an großen musisch orientierten Gymnasien, die so viel über den normalen Lehrplan hinaus anbieten wie das NKG, immer wieder auftrete. Engagierte Lehrkräfte wollen in ihrem Bereich das Beste erreichen. Irgendwann kommt es dadurch zwischen den Fachschaften, deren Stunden kollidieren, zu Konflikten. Wer sich in solchen Auseinandersetzungen nicht laut äußern könne, laufe Gefahr, dabei mit seinen Wünschen auf der Strecke zu bleiben. Dabei seien eigentlich die Wünsche aller Fachschaften berechtigt und nachvollziehbar, sagte Klaus Schneikart auf Nachfrage der SÜDWEST PRESSE. Die bislang hochqualifizierte Orchesterarbeit sei nicht gefährdet.

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