Ein Fest für Vielfalt und Toleranz in Senden

„Senden ist bunt“ steigt am 3. Oktober zum dritten Mal. Noch werden Helfer und Mitmacher gesucht.

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Zum dritten Mal feiert Senden ein Fest der Vielfalt und Solidarität: „Senden ist bunt“ heißt es am 3. Oktober auf dem Platz vor dem Bürgerhaus. Alle Sendener sind ab 11 Uhr eingeladen, gemeinsam ein Zeichen für Toleranz zu setzen. „Es ist wichtig, dass sich alle Einwohner Sendens toleriert, integriert und wertgeschätzt fühlen. Dieses Fest soll das feiern“, sagte Organisator Michael Zagel. Gerade mit Blick auf die Ergebnisse der Bundestagswahl sei dies wichtig. „Wir wollen viele verschiedene Menschen zusammenbringen, die gemeinsam in die Zukunft gehen.“

Zum ersten Mal soll in diesem Jahr auch ein Preis für integrative und nachhaltige Projekte vergeben werden. Örtliche Vereine, Gruppen oder Einzelpersonen können sich noch bis zum 30. September anmelden. Bisher gibt es laut Zagel erst zwei Bewerber für den Preis. „Es läuft ein bisschen zäh.“ Über weitere Bewerber würde er sich sehr freuen: „Die Größe des Projekts ist unwichtig, es geht um den Integrationsgedanken. Um Projekte, die dafür sorgen, dass Menschen sich in Senden beheimatet fühlen“, sagt er. Die Gewinner können sich über einen Geldpreis freuen, sie erhalten den Erlös von „Senden ist bunt“. „Der Wettbewerb war eine Idee, das Fest ins Jahr ausstrahlen zu lassen.“

Menschenkette geplant

Der ehemalige Diakon der Sendener Auferstehungsgemeinde organisiert den Aktionstag mit Daniel Knecht (Förderverein Musikschule) und Claudia Schäfer-Rudolf (Förderverein St. Elisabeth). Unterstützt werden sie von der Stadt, Bürgermeister Raphael Bögge ist Schirmherr. Anders als in den Vorjahren hat das Team dieses Mal die Schulen mit ins Boot geholt: Schüler und Lehrer der Grundschulen, der Mittelschule, Wirtschaftsschule und Lindenhofschule werden mit den anderen Besuchern gegen 11. 30 Uhr eine Menschenkette der Solidarität bilden. Auch am Kinderprogramm werden sie sich beteiligen. Für musikalische Beiträge sei ebenfalls gesorgt. „Vieles ist noch unklar, alle machen freiwillig mit, wir sehen erst kurz vorher, was wirklich passiert“, sagt Zagel. Begonnen wird der Tag mit einem interreligiösen Friedensgebet um 11 Uhr, um 14.30 Uhr wird die Preisverleihung stattfinden.

Auch in diesem Jahr soll ein „Mitmach-Buffet“ angeboten werden. Hierfür suchen die Organisatoren „kulturell bunt gefächertes Fingerfood“ ohne verderbliche Zutaten wie rohe Eier. „Eine Kleinigkeit genügt“, betont Zagel. Die Speisen können ohne Voranmeldung mitgebracht werden. Damit alle Sendener, unabhängig vom Geldbeutel, an dem Fest teilnehmen können, müssen nur Getränke käuflich erworben werden, alles andere ist kostenlos.Freuen würde sich Zagel noch über Helfer, etwa für Auf- und Abbau. Anmeldungen auch für den Wettbewerb per E-Mail an: senden-ist-bunt@web.de oder an mizagel@gmail.com.

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