CSU-Rätin trommelt in Hittistetten für Brücke

Hittistetten und Witzighausen sind eng miteinander verwoben. Dass nur die Witzighauser an der Brücken-Umfrage beteiligt werden, erzeugt Protest.

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Noch fünf Tage haben die Witzighauser Zeit, sich zur Brücke zu äußern. Wie berichtet, hat die Stadt in dem Sendener Ortsteil eine Umfrage gestartet, um zu erfahren, was anstatt der abgerissenen Bahnüberführung auf Höhe Dahlienstraße entstehen soll. Nicht abstimmen dürfen die Hittistetter, obwohl diese stets mit den Bewohnern des Nachbardorfs für den Wiederaufbau einer befahrbaren Brücke gekämpft haben. Die Hittistetter CSU-Stadträtin Eva Simon akzeptiert nicht, dass der Ort außen vor ist: Sie hat ihre eigene Umfrage gestartet.

"Seit Samstagnachmittag gehe ich von Tür zu Tür und erkläre den Leuten die vier diskutierten Varianten." Zur Auswahl stehen, wie berichtet: eine Pkw-Brücke in der Dahlienstraße, eine Fußgänger-Brücke an dieser Stelle, ein begehbarer Steg bei der Gemeinschaftshalle oder die Kombination eines befahrbaren und eines begehbaren Überwegs. Neutral trägt Simon die Lösungen nicht vor, wie sie einräumt. "Ich weise auf die befahrbare Brücke hin", sagt sie, die der zu Unterstützung dieser Idee gegründeten Interessengemeinschaft angehört.

So klar für Simon ist, dass die Pkw-Brücke - die offizielle Linie der CSU ist - die bestmögliche Lösung darstellt, so klar ist für sie auch, dass die Hittistetter an der Umfrage zu beteiligen sind: "Wir waren immer eng und freundschaftlich mit Witzighausen verbunden. Sei es durch Kirche, Friedhof, Kindergarten, Gasthaus, die Vereinsgemeinschaft oder die Gemeinschaftshalle. Wir gestalten unser Dorfleben miteinander." Die abgerissen Brücke sei die "gemeinsame Lebensader".

Bürgermeister Kurt Baiker indes argumentiert: Wenn er die Hittistetter mitabstimmen ließe, müsste er auch die Ayer zu Wort kommen lassen. "Denn auch die bezahlen über ihre Steuern die Brücke." Am Montag wird Simon ihm die Unterschriften übergeben und darauf pochen, dass diese berücksichtigt werden.

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