Biss-Stadtrat weist Vorwürfe der SPD zurück

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Biss-Stadtrat Anton Leger weist die Vorwürfe des SPD-Fraktionsvorsitzenden Georg Schneider entschieden zurück. Der SPD-Mann hatte Biss, CSU und Grünen vorgeworfen, sie hätten durch eine Blockadehaltung bei den Haushaltsberatungen die Zukunftsentwicklung der Stadt Senden blockiert. Es sei in den nächsten Jahren ohnedies kein Wachstum zu erwarten, argumentiert Leger. Wirtschaftsexperten sagten ein Wachstum von unter einem Prozent voraus. Und die angekündigten Entlassungen bei Evobus, Centrotherm und Schlecker ließen auch in der Region einige Probleme erwarten.

Dazu komme die demographische Entwicklung. Die Bevölkerungsstatistiker sagten zwar für Senden einen Zuwachs von heute 22 650 auf 23 040 Einwohner bis 2029 voraus. Die Zahl der unter 65-Jährigen nehme aber deutlich ab, um 800 Menschen, die über 65 steige um 1730. Deshalb eile es nicht mit Wohnungen für junge Familien im Baugebiet "Am Stadtpark". Außerdem sei das Baugebiet schon im Herbst 2009 eröffnet worden, bis heute gebe es jedoch keine Einigung mit den Grundstückseigentümern über die Erschließung.

Er verstehe nicht, warum es für die SPD unverständlich sein soll, im Stadtpark keine Toilettenanlage für 260 000 Euro zu bauen, wo doch eine bestehende Toilette in 400 Metern Entfernung für 60 000 Euro saniert werden muss.

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