Bis zu 300 Gäste finden Platz in neuen Speisesälen von Marienfried

Speisesäle und Empfangsräume der Gebetsstätte Marienfried wurden modernisiert. Weihbischof Wörner gab den Räumlichkeiten den kirchlichen Segen. Sie sollen die Pilger willkommen heißen.

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  • Mehr als 5000 Übernachtungen sind an der Pilgerstätte Marienfried 2012 zusammengekommen. Damit sich die Besucher dort wohler fühlen, wurden der Empfangsbereich und die Speisesäle des Marienfried-Hauses modernisiert. Fotos: Patrick Fauß 1/2
    Mehr als 5000 Übernachtungen sind an der Pilgerstätte Marienfried 2012 zusammengekommen. Damit sich die Besucher dort wohler fühlen, wurden der Empfangsbereich und die Speisesäle des Marienfried-Hauses modernisiert. Fotos: Patrick Fauß
  • Ein "Türöffner des Glaubens" sollen die neuen Räume sein, so Bischof Florian Wörner bei der Weihe. 2/2
    Ein "Türöffner des Glaubens" sollen die neuen Räume sein, so Bischof Florian Wörner bei der Weihe.
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Nachdem vor eineinhalb Jahren die neue Kirche der Gebetsstätte Marienfried eingeweiht worden war, haben nun auch die neugestalteten Speisesäle und der Empfangsbereich im Haus Marienfried den kirchlichen Segen erhalten. "Mögen diese Räume ein Türöffner des Glaubens sein", sagte der Augsburger Weihbischof Florian Wörner bei der Eröffnungsfeier vor zahlreichen Besuchern. Beten und Geselligkeit zu verbinden, sei eine gute katholische Tradition. "Viele Pilger kommen mit Problemen nach Marienfried, sie wollen Kraft schöpfen für den Alltag."

Rund 700 Gläubige hatten während der Feierlichkeiten am Gottesdienst in der Marienfriedkirche teilgenommen. Viele waren auch zur darauf folgenden Weihefeier ins Haus Marienfried gekommen. In den vergangenen Monaten war der Pilger- und Gästebereich im Haus tiefgreifend umgestaltet worden. Eine neue Empfangstheke kam hinein, Wände wurden herausgerissen, moderne Lampen angebracht.

"Es soll hell und einladend wirken", betonte Marienfried-Betriebsleiter Björn Heß. Im vergangenen Jahr waren die Zahlen der Pilger, die in der Gebetsstätte Einkehr suchen, gestiegen. In den Pilgerzimmern mit insgesamt 59 Betten wurden mehr als 5000 Übernachtungen verzeichnet. Auch für Hochzeiten, Kommunionen und Taufen werden die Räume angemietet. Vor allem habe die Zahl der Tagesbesucher und Pilger zugenommen. Besonders an Sonntagen ist viel los. Damit sich die Besucher wohl fühlen, wurde die Einrichtung auf den neuesten Stand gebracht. In den Speisesälen können normalerweise 140 Personen versorgt werden. Bei Anlässen mit vielen Besuchern, zum Beispiel am großen Gebetstag, können aber bis zu 300 Platz finden. "Wir haben mit wenigen neuen Stilelementen eine Atmosphäre geschaffen, in der man sich auch eingeladen fühlt", erläuterte Heß zufrieden.

Die neuen Empfangs- und Essensräume sind nur ein erster Schritt zur Modernisierung der Gebetsstätte. Als Nächstes werden die Pilgerzimmer auf den neusten Stand gebracht. Weil während des Unwetters am 30. Juni vergangenen Jahres der Wald auf der Hügelkuppe arg gelitten hatte - ein Großteil der Fichten wurde umgeworfen oder musste gefällt werden - soll mit robustem Mischwald aufgeforstet werden. Die Gebetsstätte hat dazu einen Landschaftsarchitekten engagiert. Der soll auch darauf achten, dass Baumbestand und dessen Lichtgebung zu Kirche, Marienfriedhaus und Gnadenkapelle passen.

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