Erster Besuch der Region: Bundesagrarminister Christian Schmidt in Attenhofen

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Hoher Besuch: Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) spricht im Veranstaltungssaal der Engelhardmühle in Attenhofen.  Foto: 

Sein Terminkalender ist straff und voll. In drei Wochen, am Sonntag, 24. September, ist Bundestagswahl, die CSU will in der Regierung bleiben, weiter Minister stellen. Derzeit tourt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) durch Deutschland und besucht landwirtschaftliche Betriebe. Am vergangenen Donnerstag machte er auf Einladung der CSU-Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein und Katrin Albsteiger Halt auf einem Bauernhof im Neu-Ulmer Stadtteil Gerlenhofen sowie im Weißenhorner Stadtteil Attenhofen.

Bayerns schönste Kuh lebt auf dem Gurrenhof in Gerlenhofen, das weiß nun auch der Minister aus dem fernen Berlin. Das ist schön, aber viel wichtiger für den Politiker sind andere Zahlen, die er am Donnerstag zu hören bekam. Demnach haben 20 der 80 Milchkühe des Hofes schon mehr als 100 Tonnen Milch produziert, und auch der Mittelwert der Kühe auf dem Gurrenhof liegt über dem durchschnittlichen Wert im Freistaat. Dessen Hofbesitzer Erich Landwehr berichtete dem Minister von seinen glücklichen Tieren. Die Kühe weiden unter freiem Himmel, und gute Zuchteigenschaften tun ihr übriges, wie es hieß.

Etwas verspätet traf Bundesminister Christian Schmidt im Anschluss an seine Stippvisite in Gerlenhofen auf dem Gelände der Engelhard-Mühle in Attenhofen ein. Mühlenchef Alexander Engelhard berichtete den Besuchern noch vor Eintreffen des Politikers von der Erfolgsgeschichte des Familienbetriebes. Unter den Gästen waren Landrat Thorsten Freudenberger (CSU) sowie einige CSU-Bürgermeister aus den umliegenden Ortschaften. Seit nunmehr 604 Jahren ist die Mühle im Familienbesitz, seit 2002 setzt Engelhard auch auf regionales Biogetreide. Zudem gibt es mit einem Pferdehof und einem großen Festsaal für Veranstaltungen mit Platz für bis zu 200 Personen zwei weitere Geschäftsbereiche auf dem Hof.

Im Anschluss referierte Minister Schmidt über die Situation deutscher Landwirte, EU-Vorgaben und den Boom an Bio-Produkten „Zehn Milliarden Euro werden damit in Deutschland jährlich umgesetzt“, sagte der Minister. Und die Nachfrage steige.

Viele Krisen hätten die Landwirte überstehen müssen. Dabei sei ihm besonders die damalige Situation der Milchbauern im Gedächtnis geblieben. Schmidt glaubt, dass in Zukunft die Preise für landwirtschaftliche Waren nicht fallen. Die Verbraucher jedoch, so der Minister, würden für gute Qualität auch höhere Preise in Kauf nehmen.

Besuch  Am Donnerstag hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, wie berichtetet, auch den Gurrenhof von Erich Landwehr bei Gerlenhofen besucht und unter anderem Lie, die amtierende Miss Bayern unter den Kühen, in Augenschein genommen. Eine Jury hatte die braune Kuh mit dem weißen Gesichtsfell und den freundlichen Augen beim Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfest 2016 in München gekürt.

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