Bauarbeiten im Herzen von Pfaffenhofen

Bauarbeiten in Pfaffenhofen: Die nördliche Hauptstraße soll kommendes Jahr im Stil des südlichen Abschnitts umgebaut werden. Pläne liegen seit langem in der Schublade.

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  • Die Kreuzung mit der denkmalgeschützten Taverne in Pfaffenhofen: Dort soll die Straße nun weiter saniert werden. 1/2
    Die Kreuzung mit der denkmalgeschützten Taverne in Pfaffenhofen: Dort soll die Straße nun weiter saniert werden. Foto: 
  • Die Pläne müssten angepasst werden, meint Bürgermeister Josef Walz. 2/2
    Die Pläne müssten angepasst werden, meint Bürgermeister Josef Walz. Foto: 
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Der für kommendes Jahr geplante Umbau der Tavernenkreuzung mit dem Ausbau der nördlichen Hauptstraße in Pfaffenhofen kommt in Gang. Der Marktgemeinderat hat nun beschlossen, die seit 2008 fertigen Ausbaupläne auf die neue Situation anzupassen.

„Es hat sich nicht viel geändert“, erläuterte Bürgermeister Josef Walz in der jüngsten Sitzung. In die Pläne von damals, sie waren gemeinsam mit jenen für südlichen Abschnitt der Straße entworfen worden, müssten jetzt lediglich ein paar Neuerungen eingezeichnet werden.

Zum einen wurde zwischenzeitlich die Bürgermeister-Bürzle-Straße nördlich des Rathauses angelegt und eine Auffahrt gebaut. Zudem sollen die Einmündungen der Hermann-Köhl-Straße und des Kirchplatzes verändert werden.

Zur Erinnerung: Der nördliche Abschnitt der Straße konnte lange nicht gebaut werden, weil Verkehrsplaner der Meinung waren, ohne eine Umgehungsstraße würde die Hauptstraße vom Verkehr überlastet. Denn nach dem Umbau wird die Fahrbahn, wie schon im südlichen Abschnitt, etwas schmaler sein.

2014 war dann mit dem Bürgerentscheid das Aus für die Umgehungsstraße besiegelt. In Folge einer neuen Verkehrszählung hatten die Verkehrsplaner des Staatlichen Bauamts Krumbach schließlich vermeldet, der Ausbau der nördlichen Hauptstraße könne auch ohne Umgehungsstraße funktionieren. Eine Ampel an der Tavernenkreuzung werde den Verkehr dort gut bis sehr gut bewältigen.

Ob eine Bürgerbeteiligung für den Umbau der Straße nötig wäre, lautete eine Frage von Andreas Wöhrle (FWG). „Die brauchen wir dafür nicht“, antwortete der Bürgermeister. Wie es mit der Förderung aussehe, wollte der FWG-Gemeinderat weiter wissen – bis 2019 sind rund 1,2 Millionen Euro im Haushalt für den Umbau vorgesehen. Laut Josef Walz werden 60 Prozent der Kosten durch Freistaat und den Bund getragen.  Den Bescheid hierfür habe die Verwaltung bereits behalten.

Das Gremium beschloss einstimmig, die Umbaupläne für 15.000 Euro vom Ingenieurbüro Steinbacher Consult aus Augsburg anpassen zu lassen.

Belebung Der erste Bauabschnitt, die südliche Hauptstraße, war über das Städtebauförderungsprogramm des Freistaats abgewickelt worden. Laut Ausführungen des Bürgermeisters im März soll der Anteil des zugeschossenen Geldes aus dem Bund-Land-Programm für den nördlichen Teil derselbe bleiben: 60 Prozent der Bausumme. Bund und Land übernehmen je 30 Prozent. Die Aufgabe, leerstehende Gebäude wieder zu beleben, komme dazu. Es gehe um die Gebäude mit den Nummern 28c, 29, 31 und 41.

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