Ausstellung zu Themen Bahnhof und Tunnel

Am Sonntag, 2. August, steht in Senden der Bürgerentscheid zum Bahnübergang an. Umfangreiche Informationen gibt es im Rathaus und im Bürgerhaus.

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Derzeit findet im ersten Stock des Sendener Rathauses sowie im ersten Stock des Bürgerhauses eine Ausstellung zu aktuellen Stadtentwicklungsthemen statt. Interessierte Bürger können sich dort über die Pläne der drei Preisträger des Wettbewerbs für das Bahnhofsumfeld sowie über die Machbarkeitsstudie zur Unterführung Robert-Bosch-Straße/Haydnstraße informieren. Die Pläne sind noch bis einschließlich 31. Juli ausgestellt.

Der Bau der Fuß- und Radwegunterführung nahe des Bahnhofs ist vom Stadtrat beschlossen. Das Preisgericht hat am 10. Juli die drei ersten Preisträger des Wettbewerbs Bahnhofsumfeld gekürt. Die Pläne werden dem Stadtrat in der öffentlichen Sitzung am 28. Juli vorgestellt. Die Mitglieder des Stadtrates können sich über die Sommerpause hinweg eine Meinung bilden und in der Sitzung am 15. September für ihren Favoriten abstimmen. Die Unterführung für Fußgänger und Fahrradfahrer beim Bahnhof wird auf jeden Fall gebaut und ist unabhängig vom Ausgang des Bürgerentscheids.

Dieser findet bekanntlich statt am Sonntag, 2. August. Die Unterführung für Autos, Fahrradfahrer und Fußgänger soll nach jetzigem Stand eine Breite von 9 Metern haben sowie auf einer Länge von rund 20 Metern überdeckelt werden. Die Unterführung wird eine lichte Höhe von 4 Metern haben, um für alle Einsatzfahrzeuge, auch für die Wechsellader der Feuerwehr, passierbar zu sein. Eine lichte Höhe von 4,50 Metern wurde nach Angaben der Stadt bewusst ausgeschlossen, um den Schwerlastverkehr heraus zu halten. Die Kosten der Unterführung belaufen sich laut einer Machbarkeitsstudie auf 7,6 Millionen Euro. Die Kalkulation umfasst alle Kosten für den Bau, den Straßenanschluss sowie alle Baunebenkosten für die Unterführung Robert-Bosch-Straße/Haydnstraße. Grundlage für den Bau der Unterführung wäre die Schließung des Bahnübergangs in der Hauptstraße. Die Pläne der Machbarkeitsstudie können ebenfalls in der Ausstellung eingesehen werden.

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Kommentare

25.07.2015 20:09 Uhr

Antwort auf „Ausstellung zu Themen Bahnhof und Tunnel”

Das ist wirklich ein Argument! Gibt es dazu von den Fachbereichen eine verständliche Antwort?

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25.07.2015 01:41 Uhr

Ausstellung zu Themen Bahnhof und Tunnel

Und der von der Jury einheitlich ausgewählte "Gold-Tunnel" ist die technisch und preislich denkbar schlechteste Variante. Da hat wohl ein Professor ein Urteil abgegeben und alle sind ihm gefolgt? Warum ist wohl alles im Geheimen erfolgt? Hat die Öffentlichkeit rechtzeitig ein Mitspracherecht erhalten? Es sollte unbedingt die Variante 016, also die zweitplazierte zur Realisierung ausgewählt werden.

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25.07.2015 01:32 Uhr

Ausstellung zu Themen Bahnhof und Tunnel

Und wenn die Feuerwehrfahrzeuge mit 4 Metern Höhe hier durchfahren wollen, muss der Tunnel 4,20 Meter hoch sein, nach Gesetz. Und außerdem muss dies am Tunneleingang und an der zuführenden Straßen mit gesetzlich vorgeschriebenen Schildern ausgewiesen werden. Und wie bitte hält man dann übliche LKWs von der Durchfahrt ab?

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25.07.2015 01:26 Uhr

Ausstellung zu Themen Bahnhof und Tunnel

Und kein Ton darüber dass im Bereich des Tunnels der Grundwasserspiegel den Preis für das Projekt um den Faktor 2 bis 3 erhöht. Dass die gesamte Konstruktion im Worst Case Fall unterhalb des Wasserspiegels als gesamte wasserdichte Wanne mit allen Folgeerscheinungen erstellt werden muss. Und dass die gesamte Wanne im Grundwasser aufschwimmt! Wo bleibt hier die kritische Presse?

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