SPITZEN & NOTIZEN
Das Kreuz mitm Tempo
"Richtige Wegelagerer" sind Tempokontrolleure in 30er-Zonen. Das empfinden wohl nicht wenige. Davon zeigte sich auch ein Ortsansässiger in der Bürgerversammlung in Straß überzeugt. Gar getarnt in Zivilfahrzeugen sind diese. Und sie lauern zum Beispiel in der Römerstraße Autofahrern auf. Um sie mit einem Beweisfoto "zu überrumpeln" und wie im Mittelalter auszunehmen. So kommt das bei den Leuten an. Nicht, dass Tempokontrollen grundsätzlich verpönt wären. Aber doch nicht immer an der falschen Stelle! Ein Phänomen, das auch in anderen Nersinger Ortsteilen von aufmerksamen Bürgern beobachtet und berichtet wird: Nie wird am Ortseingang von Nersingen oder Pfaffenhofen her geblitzt! Wo es dort vor Rasern doch nur so wimmelt! Soll man doch dort Tempomessungen veranstalten. Man merkt: an diesen Stellen wären Kontrollen sogar erwünscht. Ärgerlich nur, dass Radiosender das Ganze dann wieder boykottieren, wirft ein Straßer ein. "Kaum steht irgendwo ein Blitzer, kommt die Warnung." Ach. Es ist ein Kreuz. Mit den Geschwindigkeitskontrollen. Vor allem in Straß.
Der Renner im Rathaus
Nicht alles, was der Nersinger Bürgermeister Erich Winkler in den vergangenen beiden Wochen zu den jährlichen Ausspracheabenden seinen Bürgern mitzuteilen hatte, hörte sich euphorisch an. Der Satz "dafür haben wir kein Geld" etwa fiel zwar oft, war aber ohne rechte Begeisterung intoniert. Das änderte sich beim Thema Fotoautomat im Untergeschoss des Rathauses schlagartig: Der Apparat habe sich zu einem echten Renner entwickelt, schwärmte der Rathauschef. Er werde sehr gut angenommen. Blöd nur: Die Gemeinde verdient daran nichts.
Gut gegangen
Wie in einem schlechten Home Movie muss sich der Fahrer eines Krankentransportwagens vorgekommen sein, als plötzlich Flammen aus dem Motorraum drangen. So geschehen am Donnerstagnachmittag auf der A 7 in Richtung Würzburg kurz vor Langenau. Ein klarer Fall für die Feuerwehren aus Ober- und aus Unterelchingen. Rasch waren die Kräfte vor Ort, aber noch rascher hatte der Fahrer das Feuer im Motorraum gelöscht. Während die Unterelchinger die Einsatzstelle absicherten, beseitigten die Oberelchinger das ausgelaufene Öl. Weil das rollende Krankenzimmer nicht belegt gewesen war und auch bei dem Zwischenfall niemand verletzt wurde, musste lediglich noch ein Abschleppwagen organisiert werden. mt, cli, ts
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06.02.2010
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