Alte und neue Kirche werden getrennt

Neue Pläne in Au: Die 1971 geweihte katholische Kirche wird saniert, der Zwischenbau zur alten Kirche abgerissen. So entsteht ein größerer Vorplatz.

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Rechts die alte Kirche in Au, links der Zwischenbau, der demnächst weichen muss.  Foto: 

Das Dach ist undicht, die Heizung veraltet: Das Pfarrzentrum in Au muss energetisch saniert werden. Nun hat der Bau- und Umweltausschuss des Illertisser Stadtrats den Bauantrag befürwortet. Der Überbrückungsbau zwischen der alten, aus dem Jahr 1496 stammenden Kirche Mariä Himmelfahrt und der neuen, gerade mal 44 Jahre alten "neuen" Kirche, soll abgerissen werden. Ansonsten bleibt die Form der Kirche von außen wie sie ist. Der Charakter des Bauwerks mit seiner Beton-Ansicht soll erhalten bleiben, obwohl die Fassade neu gestaltet wird. Neue Fenster mit modernen Standards in der Wärmedämmung werden eingebaut, das Flachdach mit einem Sattel oben drauf bleibt ebenfalls erhalten.

Die neue Kirche erhält künftig einen zweiten Eingang auf der Nordseite, bei den anderen beiden Eingänge in die Kirchen ändert sich nichts, allerdings sind beide Eingänge künftig "freigestellt". Abgerissen wird auch das Pfarrhaus, nur die Garage bleibt stehen. Wichtige Räume wie etwa das Pfarrbüro werden künftig im Kirchenraum integriert. Der wird dafür etwas kleiner als bisher, die Stühle sollen im Halbkreis aufgestellt werden. Nicht mehr zur Diskussion steht die Kirche als Veranstaltungs- oder Versammlungsraum - sie soll schlicht Kirche sein, heißt es dazu. Details will Kirchenpfleger Peter Grashei aber noch nicht verraten. Die gibt es erst im Oktober bei einem Pfarrfamilien-Nachmittag. Die Sanierung kostet rund 2,8 Millionen Euro.

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