"Positive Rückmeldung"

Die Polizei Neu-Ulm will besonders in Nersingen mehr Präsenz zeigen. Dabei hilft die Sicherheitswacht, sie wurde aufgestockt. Sie soll Täter abschrecken - und so das Sicherheitsgefühl der Bürger erhöhen.

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Rund um das Nersinger Rathaus ist es immer wieder zu Fällen von Vandalismus gekommen. Die Sicherheitswacht zeigt dort verstärkt Präsenz, um Täter abzuschrecken. Diese Wandschmiererei stammt aus dem Jahr 2009. Archivfoto

Die Sicherheitswacht im Bereich der Polizeiinspektion Neu-Ulm ist verstärkt worden, um vier Personen auf zwölf, darunter zwei Frauen. Sie sind auch in Nersingen und Elchingen auf Streife. In Nersingen wurden die Einsätze verstärkt, berichtete Hauptkommissar Jürgen Salzmann bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2011 (wir berichteten). Die Sicherheitswacht komme gut bei der Bevölkerung an. Gerade aus Nersingen gebe es sehr positive Rückmeldung direkt von Bürgern und von der Gemeinde.

"Wir wollen in Nersingen Präsenz zeigen", sagte der Neu-Ulmer Polizeichef Michael Keck. Das Sicherheitsgefühl der Bürger sei im vergangenen Jahr durch zwei Vorfälle beeinträchtigt worden. Zwei Jugendbanden, die eine aus Nersingen, die andere aus dem Raum Günzburg, hatten sich am Rathaus zu einer großen Schlägerei getroffen. Und ein Nersinger war überfallen worden, nachdem er Geld an einem EC-Automaten abgehoben hatte.

Beide Vorfälle gehörten zu den "Mosaiksteinen", die die Gemeinde veranlasst hatten, sich vor einigen Monaten mit der Polizei an einen Tisch zu setzen, erklärte Bürgermeister Erich Winkler gestern auf Anfrage. Auch der Vandalismus auf dem Rathausplatz war dort ein Thema. "Wir haben uns gefragt: Was können wir machen? Welche Möglichkeiten gibt es, Präsenz zu zeigen?" Die Sicherheitswacht, die meist zwischen 22 Uhr und Mitternacht und verstärkt an den Wochenende unterwegs ist, habe sich als gute Lösung erwiesen - zusätzlich zu Polizeistreifen. Auch die Nersinger hätten die Sicherheitswacht gut angenommen, das Interesse an diesem Thema sei etwa in den Bürgerversammlung groß gewesen.

Auch Winklers Elchinger Amtskollege Joachim Eisenkolb hält die Sicherheitswacht für eine "hervorragende Einrichtung", weil sie zu Zeiten unterwegs ist - und eingreifen kann -, in der nur wenige Bürger auf der Straße sind. Außerdem werde das Sicherheitsgefühl erhöht. Prinzipiell sei in Elchingen "die Welt noch überwiegend in Ordnung", sagt Eisenkolb, Ausreißer kämen selten vor.

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